Koreas Blickwinkel



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Koreas Blickwinkel

Wenn Sie in einem anderen Land leben, sollten Sie auch die Blickwinkel, aus denen die dort lebenden und aufgewachsenen Menschen schauen, respektieren.

jitrojanuar2017
Wo bleibt der Feind?

Denn es könnte sein, dass der Ihrige Blick durch Ihre Sozialisierung ein klein wenig von den Verantwortlichen ver-rückt wurde und somit noch ist. Verurteilen Sie nicht Ihren Nachbarn, wenn er ein dort Geborener ist - oder möchten Sie abgeurteilt werden, nur weil Sie einen anderen Blickwinkel auf eine Angelegenheit haben?

Wir wünschen Ihnen ein nachdenkliches Wochenende!

Nordkorea
Klick ∞
TV zeigt was westliche Medien verschweigen

















Hochniveaujammerei



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Jammern auf hohem Niveau

Es gibt Klagen, oder das kann sich auch Beschwerden nennen,
beim ∞
Bundesamt für Migration über Untätigkeit von Behörden und zwar von Flüchtlingen.

Das musste sich erst einmal im Innern setzen.

Spielen wir das Ganze einmal durch:

In deinem Land hätten wir die Zustände, wie in dem Land, aus dem ein Eingereister kam. Deine Schriftzeichen sind total anders, als die Zeichen, in deinem jetzigen Ankunftsland. Deine Sprache ist total anders, als die Sprache, auf die du nun triffst. Das politische System ist anders, der gesetzliche Rahmen ein anderer.

Nehmen wir an, du wärst nach Syrien geflüchtet.

Du sprichst nicht diese andere Sprache, du kannst nicht die Sprachzeichen der Landessprache entziffern, du kennst dich nicht mit den gesetzlichen Gepflogenheiten aus usw.

Nun erklärt mir doch mal einer, wie du dann einen Antrag auf Untätigkeit gegen eine Behörde stellen kannst, wenn du weder Sprach- noch Systemkenner bist? Woher kennst du diesen Paragrafen und woher weisst du, wie du die Klage genau mit dem Wort
Untätigkeit beschreiben sollst und dazu noch weisst, wer die Kosten für deine Klage trägtß

Für mich stellt sich die Frage, wer hier den Flüchtenden gesagt hat, dass es solch eine Möglichkeit gibt.

Dann wäre noch interessant, warum es solche langen Wartezeiten gibt. Hierzu informieren wir uns beim ∞
zuständigen Amt. Eija gut... sind doch schon einige Anträge.

Mir ist etwas aufgefallen: In diesem statistischen Bericht gibt es zwei Wörter und zwar was ist bitte eine arabische Republik und was ist eine islamische Republik? Diese Bezeichnungen sind auf den Grafiken zu lesen.

Eine Recherche ergibt:

eine islamische Republik ist:

Islamische Republik (arabisch جمهورية إسلامية, DMG ǧumhūriyya islāmiyya; persisch جمهوری اسلامی, DMG ǧumhūrī-yi islāmī) ist die Selbstbezeichnung einiger Staaten, die nach eigener Auffassung teilweise oder überwiegend nach Prinzipien des Islam regiert werden sollen.

Nach Ruhollah Chomeini ist eine islamische Republik wie alle anderen Republiken, nur „mit dem Unterschied, dass ihr Inhalt das islamische Gesetz ist“.

Der Islam ist als Staatsreligion in der Verfassung einer islamischen Republik verankert, und in der Gesetzgebung findet in Teilen oder als Ganzes die Scharia Anwendung. Dennoch geht die Selbstbezeichnung mit sehr unterschiedlichen Staatsformen einher.

Als Islamische Republiken bezeichnen sich Afghanistan, Gambia, der Iran, Mauretanien, sowie Pakistan, das sich als erstes so nannte.

Der Inselstaat der Komoren bezeichnet sich als Islamische Bundesrepublik.

Die politischen Systeme bzw. Strukturen sind unterschiedlich. Mauretanien und Pakistan gelten als Präsidialrepublik, während Pakistan zugleich auch eine Bundesrepublik darstellt. Afghanistan besitzt eine für die islamische Welt verhältnismäßig demokratische Verfassung als präsidentielles Regierungssystem.

Gescheiterte Versuche, eine islamische Republik zu gründen, waren die Arabische Islamische Republik bzw. die Islamische Republik Marokko.

Quelle

Nun wird es unübersichtlich, denn eine arabische Republik ist laut Wikipedia:

Arabische Republik steht für:

• Arabische Republik Ägypten
• Arabische Islamische Republik (offiziell Libysch-Tunesische Union; 1974 geplante Vereinigung von Libyen und Tunesien)

• Arabische Republik Syrien
• Demokratische Arabische Republik Sahara
• Jemenitische Arabische Republik

Siehe auch:

• Vereinigte Arabische Republik (Begriffsklärung)
• Föderation Arabischer Republiken (1972–1977)


In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ein saudi-arabischer Erfinder beim Deutschen Patentamt in München ein Patent zur Überwachung und sogar Tötung von Menschen per implantiertem Chip beantragt hat.

Patentanträge müssten nach 18 Monaten veröffentlicht werden. Über ein Jahr Zeit ohne die Öffentlichkeit zu informieren. Interessant!

Bitte einen Kaffee einschenken, sich entspannen und lesen:

Dem Patentantrag zufolge soll der Chip chirurgisch oder per Injektion in den Körper gebracht werden. Neben einem Modell A, das nur zur Überwachung dienen soll, gebe es ein Modell B, das als zusätzliches Element über eine
Strafkammer verfüge.

Diese könne mit einem giftigen Mittel wie zum Beispiel Cyanid gefüllt werden, das vom Körper isoliert werde, "außer wenn wir diese Person aus Sicherheitsgründen eliminieren wollen, dann wird dieses Mittel in seinen Körper durch Fernsteuerung über die Satelliten freigesetzt".


Patentantrag in München

Chip für Überwachung und Tötung von Menschen

Die Menschen aus solchen Ländern sind recht erfindungsreich. Find ich zumindest. Irgendwie kreativ. Bestimmt sucht wer in Europa solche helle Köpfchen als Fachkraft. Ich frage mich, haben solche Länder kein Patentamt und warum wollte der Erfinder gerade in einem deutschen Patentamt sein Patent anmelden? Als kleines Bürgerlein mit Nullkommanull Wissen wäre auch hier eine Erklärung für meine Bildung herrlich.

Jetzt der Hammer!

Eine Sprecherin der Behörde sagte dazu am Freitag, die Erteilung eines Patents sei in diesem Fall ausgeschlossen. Patente auf Erfindungen, die gegen die guten Sitten oder die öffentliche Ordnung verstoßen, würden nicht erteilt.

Warum verstösst so ein Chip gegen die guten Sitten oder die öffentliche Ordnung?

Es verstösst doch schon gegen die guten Sitten und die öffentliche Ordnung, wenn eine Frau ihr Haar offen trägt und nicht verdeckt! Da wird die entsprechende Frau auf ihr offenes Haar schon aufmerksam gemacht.


Berlin: Nordafrikaner zündet deutschen Frauen die Haare an



Die Polizei fragt sich selbst, nach dem Motiv des Täters.

Antwort: Frauen müssen ihre Haare bedecken! Ist doch logisch, oder? Es kann doch nicht sein, dass ein Mann aus solchen Ländern, wie oben beschrieben, solches mit ansehen muss! Offenes Haar gegenüber eines kommenden Neubürgers, das ist ein Verstoss gegen die guten Sitten und öffentliche Ordnung! Aus deren Sicht.

Des müsst ihr doch verstehen!
So offen sein Haar zu zeigen, des geht echt nicht!


Was die Verstösse gegen die guten Sitten und die öffentliche Ordnung betrifft, so ist eine Anzeige des nachfolgenden Täters auch nicht gerechtfertigt! In den Ländern, aus denen solche Menschen kommen, ist es völlig normal, dass junge Mädchen verehelicht werden, dann kann doch einer auf der Suche nach einer potenziellen Ehefrau doch wenigstens mal vorher antesten, ob die für ihn was wäre.

Oder nicht?

Sexueller Übergriff auf Mädchen (9) im Freibad in Bad Wörishofen?

Ein Mädchen soll im Bad Wörishofer Freibad sexuell missbraucht worden sein. Es gibt massive Vorwürfe gegen einen 17-Jährigen Flüchtling.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Oins sach isch Eich!
Ihr müsst dene Menschn a bissi entgegen kommen, gelle!

Denn
Anderswo? könnt Ihr Eisch ja aach ned so benemme, wie die Axt im Wald. Do misst Ihr Eisch dene halt obasse, gelle. Weil die solle sich ja wohl fühle! Des musste doch a mol umdrehe. Wenn du zu dene in Urlaub fährst, willste es ja a schee hawwe unn disch wohlfühle, gelle. Ausserdem kennste des ja als eischene Schanz nutze. Als die noch ned do woare, do hosst viel mehr Zeit fer disch gehabt und was haste do gejammert!

Ach Gottele!

Do haste doch am Obend ned a mol mehr gwusst, wo de ogefonge host mit dem Jammern am friehe Morje. Gelle! Unn heid? Heid hoste ned fünf Kränk zum jammern, do hoste halt oinie! Unn? Machts doch leischder des Lähbe, gelle?

Denn wenn de disch heit üwwer so Sache beschwärst, kriegst von irschendwem eh oinen uff de Deckel. Unn? Was machste? Du hälst halt des Maul unn Ruh iss. So oifach isses Lähbe. Ned jammern, Klapp halte unn sich des alles uff oinen zukumme losse. Werst scho sehje. Werd alles gut. So odder so.

Bleib schee hocke, sei ruhisch unn gut werds. Nur nix mache! Nur ned uffstehe, weil, do konnste immer hinnerher sache, du hättst von nix gwusst unn konnst widder jammern. So wie früher.

Nichtjammernde
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bettertime
Bei Anruf:
Ankunft der besseren Zeiten









Der Erdbeben-Survival Tip


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Pfffwwwhhh! Überall schwirrt Papier hier im Zimmer herum und manche Blätter sind echt anhänglich. * zupft einige Blätter von ihrer Bluse.

Was das bedeutet fragst du mich? Es gab ein Erdbeben.

Ja, ein Erdbeben. smilie_girl_052* dabei ist mir ein Fingernagel abgebrochen!

Wir stellen uns nämlich heute vor, unter unseren Füssen hätte die Erde gebebt. Naja, kann passieren. Dort, wo ihr lebt oder hier oder dort. Ein Beben kann dir auch in deinem Urlaub passieren.

Meine Damen und auch meine Herren!
Aufgepasst.

Heute erhaltet Ihr von mir exklusiv, kostenlos und gratis
meinen ultimativen Outdoortip
"Erdbeben-Survival-Tip"


smilie_girl_073

Schaue dir bitte die beiden Filme an. Beginne dein Auge für aussergewöhnliche Ereignisse zu schulen!



Diesen Film hier auch anschauen bitte:



Was konntest du in den beiden Filmen feststellen?

Ich helfe dir mal. ja2 Weil du hast gar keine Übung darin. Weil du dich nie damit beschäftigt hast. Für dich sind gewisse Dinge ganz weit weg und auch wenn du sie im Fernseher siehst, denkst du nicht darüber nach, was wäre, wenn es bei dir passieren würde. Das ist nichts Schlimmes, weil jeder in seiner kleinen Welt lebt und sich darin eingerichtet hat. Nur heute ist alles so komplex und unzuverlässig geworden, dass auch dein Horizont aus seiner Komfortzone rausschauen sollte.

Zurück zu den beiden Filmen:


Die Fussgänger begeben sich in die Mitte der Strasse. Wer im Haus ist, verlässt es. Die Autos bleiben stehen und die Insassen gehen ebenfalls auf die Strasse. Nach dem Beben helfen sich die Menschen untereinander. Sie sind in Panik.

Was konntest du an den Häusern, an den Laternen, auf dem Strassenbelag usw. beobachten?

Beobachte genau und vielleicht schaust du dir die Filme noch einmal an. Jedes Detail ist für dich wichtig. Du kannst gerne andere Filme noch als Anschauungsmaterial hinzuziehen. In diesem Beitrag würden andere Filme nur den Rahmen sprengen und ausserdem weiss ich nicht, wo deine persönliche Grenze liegt. Doch dein Hirn sollte sich schon einmal mit solchen Ereignissen näher beschäftigt haben, dann ist es, wenn ein Beben eintreten würde und du es miterleben müsstest, nicht mehr so starr vor Schreck.

Das Ereignis kommt für Menschen, die es nicht wissen, im ersten Augenblick "plötzlich" auf.

Doch das stimmt nicht. Die Natur "weiss" schon vorher, dass es Ungewöhnliches geschehen wird. Die Vögel als Beispiel stellen ihr Zwitschern ein. Stalltiere werden panisch, Mäuse verlassen zu Tausenden ihre unterirdischen Höhlen, sowie auch Ratten, die aus der Kanalisation kommen und in den Strassen herum rennen. Hier ist ein kurzer, aber treffender Text über ∞
das Verhalten von Tieren vor Erdbeben.

Soweit die allgemeinen Informationen.

Natürlich gibt es noch viele andere Informationen über Erdbeben, da kannst du aber selbst im Netz nachschauen. Ich brauche dir nicht alles das zu wiederholen, was schon andere getan haben. Deren Arbeiten sind in Sachen Erdbeben echt stark.

Informiere dich selbst! Werde aktiv. Bevor...

Nehmen wir an, wir haben unser fiktives Erdbeben heil überstanden. Dir sitzt aber der Schreck noch tief in den Knochen! So etwas hast du noch nie erlebt und musst jetzt blitzschnell auf die neue Situation in deinem Leben reagieren. Das kannst du auch, weil du dich nämlich schon einmal zumindest theoretisch mit dem Thema beschäftigt hast. Auf einigen Internetseiten ist die Wirkweise von einem Erdbeben erklärt, so weisst du jetzt, wie das alles passieren konnte. Du bist ein wenig ruhiger. Dann hast du gelesen, wie man sich sonst so verhalten soll. Da du das vom Lesen her kennst, hast du nicht mehr so viel Panik. usw. Du kennst Zusammenhänge und hast genug Informationen für dich. So schaltet dein Inneres schnell auf den Balancemodus, weil es die im Hirn abgespeicherten Informationen mit dem Ereignis abgleicht und dir entsprechende Gedankengänge und Erinnerungen ausschüttet. Ich hoffe, dass du das verstanden hast. Je mehr du dich informierst, desto weniger Angst hast du in entsprechender Situation. Nein, ich weiss nicht, ob es dich je mit einem Erdbeben betreffen wird, aber du sammelst nebenbei noch wertvolle andere Informationen.

Wieder zu dir und in unser fiktives Beben.

Es ist völlig normal, wenn nicht verletzte Menschen in einer Katastrophe anderen Menschen "helfen" wollen. Überlege dir gut, ob du das wirklich tun willst! Denn es ist bei einem Erdbeben nicht damit getan, wem einfach nur das Händchen zu halten. Es sind teilweise grausame und erschreckende Bilder von Menschen, die sich bei einem Erdbeben bieten. Solltest du keine Erfahrung als Soldat, als Ersthelfer, als Arzt, als Sanitäter usw. haben, so schraube dein Helfersyndrom herunter. Es nutzt niemanden, schon gar nicht potenziellen Helfern, wenn einer sich überschätzt und bei der Suche, bei der Rettung anderer Menschenleben, abdreht!

Dieses Verhalten stört die überlebensnotwendige Arbeit von Profis und Nervenstarken potenziellen Helfern!

Wenn du unbedingt "helfen" willst, so nehme dich denjenigen an, die dir entgegen kommen. Oder Menschen, die verwirrt umher laufen. Beruhige diese Menschen.

Sammele die Menschen, die soweit gesundheitlich in Ordnung sind an einem Punkt. Das kann ein Marktplatz sein, die Strassenkreuzung usw. Sei dir aber bewusst, dass die Infrastruktur nach einem Beben mehr als nur desolat sein kann. Es kommt auch auf die Stärke des Bebens und dessen Auswirkung auf die Umgebung an.

Du hast wann deinen letzten Erste-Hilfe-Kurs absolviert?

Na, dann aber los und frische ihn bei den zuständigen Stellen so schnell wir möglich auf.

In herum stehenden Autos befinden sich bestimmt Verbandskästen. Sollte der Besitzer des Wagens vor Ort sein, so bitte ihn dass er sein Verbandskasten heraus gibt. Klaube alle Kästen zusammen und bringen sie an den Sammelpunkt. Versuche Helfer_innen ausfindig zu machen, die die Verletzten soweit wie ihnen möglich ist, versorgen. Ihr könnt dann wenigstens die nicht so schlimmen Wunden und Verletzungen "verdoktern".

Danach kannst du in den umliegenden Geschäften um Wasser bitten. Oder auch am Brunnen Wasser organisieren, oder in Wohnungen. Frage aber die Geschäftsinhaber, die Wohnungseigentümer (Mieter) usw. ob sie dir das Wasser geben möchten.

Bringe wie die Verbandskästen das Wasser an die Sammelstelle.

Du kannst dich auch an einen Fahrdienst klemmen und dich als Fahrer_in zu dem nächsten Krankenhaus anbieten. Sofern dein Auto noch intakt sein sollte. Oder die Strassen - wenn ja: beginne solch einen Fahrdienst zu organisieren. Die Verletzten können somit schnell versorgt werden.

Da sich viele Menschen nie mit dem Problem auseinander gesetzt haben, fehlt es in solchen Situationen massiv an Personen, die organisieren können. Menschen orientieren sich an wem, der
leiten kann. Wer organisiert, hilft ausserdem effektiv und schnell dem Einzelnen und unterstützt bis ihrem Eintreffen die regulären Hilfsorganisationen. Diese planvolle Vorarbeit kann und wird Menschenleben retten. Es muss nicht jeder mit blossen Händen nach den Verschütteten graben - das machen schon andere.

Suche dir schnell eine andere Person, die deine
rechte Hand sein kann. Denn du kannst nicht alles alleine machen. Ich versuche dir anhand der folgenden Schilderung dir das Ganze zu verdeutlichen, was ich meine:

Es gab ein Erdbeben. Du beginnst einen Sammelpunkt aufzubauen, in dem du Verletzte dort hin bittest. Sie sollen sich hinlegen oder setzen. In diesem Pulk hast du eine unverletzte oder sehr leicht verletzte Person ausfindig machen können. Sprich sie an und frage sie, ob sie dir beim Aufbau des Punktes behilflich sein möchte. Sie soll alle Ankommenden zumindest einmal versuchen zu beruhigen. Diese Person soll nach Möglichkeit andere dazu motivieren, anderen, die schwerer verletzt oder in Schock stehen, zu unterstützen.

Du organisierst derweilen Verbandzeugs und Wasser. Dabei wirst du immer wieder auf umher irrende Menschen treffen. Demjenigen, dem du zutraust, dass er dich in deiner Arbeit unterstützen könnte, solltest du ansprechen!

Diese Person kann dich beim Suchen und Holen von Verbandszeug und Wasser für die Erdbebenverletzten unterstützen. Schicke die anderen, die dir entgegen kommen an die Sammelstelle. Das Verbandsmaterial muss unbedingt mässig eingesetzt werden, da der Strom von Verletzten nach einem Erdbeben nicht abreissen will.

Du beginnst nun zu koordinieren.

Der eine soll Wasser beischaffen, der andere Verbandszeug. Das sollten selbstverständlich auch mehrere Personen sein.

Unterschätze die Jugend nicht!

Die Jugend kann, wenn die Strasse von Steinen und Gerümpel verschüttet ist, eine Gasse bilden, damit die Verletzten raus aus dem Zentrum kommen können. Ausserdem legst du den Grundstein für die später ankommenden Hilfsorganisationen.

Sie kommen schneller - auch zu Fuss - an den Ort des Geschehens.

Jugendliche brauchen nicht herum zustehen, sie haben noch Pepp in den Oberarmen und können sich noch problemlos beugen. Also her mit den Teens zum Steine bei Seite räumen. Stelle ihnen einen oder mehrere Erwachsene zur Seite, so fühlen sich die Kinder nicht "alleine". Ausserdem sollen die anwesenden Erwachsene darauf achten, dass die Teens sich nicht übernehmen. Lieber eine Handvoll mehr Jugendliche für diesen Einsatz organisieren, als zu wenige, die dann vor Erschöpfung zusammen klappen.

Lass dir nun Tische organisieren und Nägel und Hämmer.

Daraus bastelt ihr nun Tragen für diejenigen, die in den Trümmern nach Verschütteten suchen. Schraubt die Tischbeine ab und nagelt sie längs an die Tischplatte wieder dran - aber Vorsicht wegen der Nägel, nicht dass sie oben aus der Tischplatte heraus schauen. Das kann zusätzliche Verletzungen geben. Ihr habt nun aus vier Tischbeinen Tragegriffe gemacht und die Tischplatte dient als Liege, Bahre.

Bringt diese Tragen an die einzelnen Helfergruppen hin und informiert sie, wo dein Sammelpunkt ist. Dann können dort die Geborgene hingebracht werden und die Retter können sich wieder an ihre Arbeit begeben. Auch solltest du dafür Sorge tragen, dass dein Sammelpunkt genug eigene Tragen haben kann.

Wenn die Gasse von Helfern soweit geräumt werden konnte, beginne mit der Evakuierung deiner Verletzten Erdbebenopfer.

Dazu solltest du vorher aber ein Ziel haben:

Ein Industriegebiet eignet sich als nächster Sammelplatz hervorragend. Es sei denn es ist (fast) unversehrt! Die Hallen dienen auch als Schutz der Hilfesuchenden und die Rettungsorganisationen haben schon die erste grosse Anlaufstelle für ihre Arbeit. Auch können Helikopter auf Industriegelände hervorragend landen. Wenn du viel Glück hast, befindet sich eine Klinik um die Ecke. Also alles dorthin verfrachten! Auch die Schwerverletzten, die nun von den Bergungsrettern an deinen Sammelpunkt gebracht werden. Du wirst dafür sorgen müssen, dass es keinen "Stau" gibt. Der erste Sammelpunkt, der von dir eröffnet wird, wird sehr schnell überfüllt sein. Daher ist Eile geboten.

Hier ein Schwung von recht gut geeigneten Plätzen, wenn keine Klinik in der Nähe sein sollte:

Kirchen, grosse Regierungsgebäude, der Stadtrand (Felder, Scheunen), Sportstätten, Stadtparks usw. Achte darauf, dass Helikopter so viel wie möglich Platz zum Landen und Starten haben können. Auch sollte Platz vorhanden sein, wenn die Hilfsorganisationen anrücken, dass diese ihre Versorgungszelte ohne grosse Schwierigkeiten aufbauen können.

Schicke nun, wenn der grosse Sammelpunkt im Aufbau ist, deine Helfer_innen vom ersten Sammelpunkt zu diesem grossen Punkt. Die Helfer sollen so viele Verletzte wie möglich dorthin bringen. Alles, was laufen kann, soll nach Möglichkeit selbstständig dorthin gehen, die anderen können mit Hilfe deiner selbstgebauten Tischbahren transportiert werden.

Auch an deinem grossen Sammelpunkt sollte nun Wasser und Verbandszeug bereit stehen.

Wir brauchen Brennmaterial!

Auch wenn es Hochsommer sein sollte, ihr braucht nun Brennmaterial und zwar einmal für die Kleidung zum Trocknen, zur Nahrungszubereitung und auch zum Signalgeben an die mögliche Luftunterstützung. Aktiviere auch hier Helfer. Sie sollen alles brennbare Material anschaffen und eine andere Gruppe soll für Nahrungsmittel, vorzugsweise Dosennahrung (wie u.a. Suppen), Sorge tragen. Bitte nicht einfach in den Geschäften und Wohnungen drauf los plündern, sondern wenn Personen vor Ort sind, fragen ob ihr das nehmen dürftet.

Ein Feuer wärmt den Menschen.

Wenn Menschen solch ein schwerwiegendes Ereignis erleben mussten, dann ist die ganze Psyche im Keller. Der Körper beginnt zu frieren! Daher ist ein gutes Feuer wichtig. Die Menschen rücken zusammen, können sich wärmen und fühlen sich nicht mehr alleine. Gerade für Kinder ist dieses Empfinden in einer Notsituation immens wichtig.

Nun ist es an der Zeit über Decken und Bekleidung nachzudenken.

Organisiere wieder eine Gruppe Helfer, die sich um diesen Punkt kümmern können. Ihr werdet in Geschäften und Wohnungen fündig und auch hier gilt:

Fragen, wenn es möglich ist.

Du solltest wissen, dass wenn du in deinen Augen "nur" organisieren würdest, du sehr viele Menschenleben retten kannst. Ausserdem wird die Psyche der Notleidenden recht schnell stabil, weil sie wahrnehmen, dass sich "gekümmert" wird. Wichtig für dich ist auch das Wissen, dass weder du noch deine Helfertruppe rund um die Uhr schuften könnt. Ihr braucht Pausen - daher suche dir von Beginn an eine "rechte Hand", eine Stellvertretung, damit ihr beide den Überblick im grossen Chaos haben könnt und Fehler vermeidet. Je mehr Helfer du anheuern kannst, desto minderer ist Eure Schlaflosigkeit und nur wer ausgeruht ist, kann helfen.

Auch diese Arbeit können Jugendliche problemlos übernehmen:
Plakate schreiben und aufstellen!


Wenn es möglich sein sollte, Kartons, oder Papier zufinden und hoffentlich noch Stifte, dann lasse Plakate anfertigen. Auf ihnen sollte dein Sammelplatz mit einem entsprechenden Richtungspfeil lesbar sein. Die Jugendlichen sollen in kleine Gruppen ausschwirren und diese Plakate an weiter entlegenen Strassenkreuzungen aufstellen. Somit findet Euch jeder, der noch fähig ist, zu gehen. Dieser kann Euch dann berichten, woher er kam und dann kannst du mit deinem Team ein weiteres Mal loslegen damit Menschen zu Euch stossen können.

Sei dir über folgende Dinge bewusst:

Strom wird es unter Umständen eine unbestimmte lange Zeit nicht geben. Daher sei dir bewusst, dass Kernkraftanlagen, Chemiekonzerne, Strassenlaternen, Kühlschränke usw. nicht mehr funktionieren. Die Folgen können fatal sein - auch für dich!

Wasser- und- oder Gasleitungen sind möglicherweise nicht mehr intakt. Kriminelle werden ihre Chance nutzen und unter anderem Geschäfte und private Wohnungen plündern. Oder auch Personen mitten auf der Strasse angreifen. Ordnungshüter sind nicht sofort greifbar. Die Strassen sind kaputt, so wie auch Brücken. Das Telefon- und Internetnetz sind vielleicht nicht mehr nutzbar, da sie ausgefallen sind. Krankenhäuser sind genauso vom Beben betroffen und vielleicht fehlt es dort an nötigem Personal, weil dieses auch selbst betroffen ist. Das heisst, auch das Personal kann verletzt oder gar getötet worden sein.

Brandherde können ein Problem werden. Die Feuerwehr wird nicht sofort um die Ecke fahren und die Brände löschen können.

Ein Bericht des deutschen Fernsehersenders ZDF zeigt die einzelnen Verlustketten in einer kurzen Zusammenfassung auf



Es ist nichts mehr wie es war und es wird sehr lange dauern, bis Rettung naht! Der Aufbau nach einem Erdbeben in der Region wird auch seine Zeit brauchen.

Leider wirst du auch an deinem Sammellager mit dem Sterben konfrontiert werden.


Daher hole die Verstorbenen aus dem Sammelpunkt heraus und lege sie weiter weg. Decke die Körper nach Möglichkeit ab. Bedenke hierbei, dass die Verwesung einsetzt und es kein schöner Anblick ist - weder für dich, noch für Menschen, die der Auffassung sind, nach ihren Angehörigen unter den Verstorbenen suchen zu müssen.

Wenn eine Region solch ein Ereignis zu verkraften hat, dann ist die staatliche Struktur in vielerlei Hinsicht lahmgelegt.

Daher: Du bist auf dich selbst gestellt und daher - wenn du die Tätigkeit der ersten Organisation übernehmen möchtest, auch auf deine Mithelfer. Verlasse dich nie in den ersten Stunden auf externe Unterstützung. Das ist für deine innerliche Einstellung wichtig.

Du solltest dich selbst fragen, ob du dir es zutraust auf diese Weise, wie oben geschildert "helfen" zu wollen. Wenn nein, dann suche als weitere Beispiele das nächste Krankenhaus, Behindertenheim, Altenheim, Schule, Kindergarten usw. auf und biete dort deine Hilfe an. Auch hier wirst du einige unschöne Szenen miterleben.

Es muss nicht bei dem einen Erdstoss bleiben, es kann zu Nachbeben kommen. Auch das sollte dir bewusst sein.

Nach Tagen, je nach Geschwindigkeit der allgemeinen Aufräumarbeiten, wird Verwesungsgeruch deine Nase erreichen. Wasser wird höchstwahrscheinlich, sofern es noch Wasser gibt, ungeniessbar, da die Entkeimungsanlagen und Kläranlagen ausgefallen sind. Habe also in deiner Outdoor-/Survivalausrüstung Mundschutz zur Hand.

redsnow
Die Szenen, die du erleben wirst, bleiben lange Zeit in Deinem Herzen haften.


Wo wir wieder beim Thema wären.

Du willst dich aus der kompletten Szenerie des Erdbebens komplett heraus nehmen und nur für dich sorgen.

Aber grundsätzlich gilt für deine Survivalausrüstung:

Packe auch einen kleinen Karton Einmalhandschuhe zu deiner privaten Ausrüstung. Da du Wasservorräte angelegt hast, wird es dir selbst nicht an Wasser mangeln. Jod, das heutige ∞ 
Braunol und ∞ Kamillosan für kleinere Wunden wären auch toll, wenn du sie in deiner Kiste vorrätig hättest. Schmerztabletten sind hoffentlich kein Diskussionspunkt, oder?

Frage in der Apotheke nach, ob sie diese Produkte vorrätig hätten, dann brauchst du sie nicht im Onlineshop zu bestellen.

Auch solltest du eine oder mehrere Flaschen Duftöl haben. Bei auftretenden Verwesungsgeruch, gerade bei Erdbeben, kannst du dir ein oder zwei Tropfen deines Lieblingsduftes auf den Mundschutz träufeln, damit es besser riecht. Parfum ginge auch.

Dieser Beitrag zu einem Erdbeben ist nicht endgültig. Ja, bestimmt habe ich einige Punkte vergessen und nein, ich nehme dir nicht das eigene Denken ab! Der Beitrag über ein vermeintliches Erdbeben soll dir Input geben und nur du selbst entscheidest, was für dich geeignet ist und was nicht. Ausserdem kann ich ja schlecht in die Zukunft schauen und wissen, in welche Situation du kommen wirst, wenn du ein Erdbeben erleben solltest.

Natürlich wünsche ich mir für dich, dass du nie in eine Erdbebensituation kommst und wenn, dass du unverletzt bleiben wirst. Doch solltest du ein Beben erleben müssen, dann hoffe ich, dass du dich an den Beitrag hier erinnerst und wenigstens ein oder zwei Kleinigkeiten übernehmen kannst.

Für dich und für andere Menschen.

Wenn alles vorbei sein sollte und es wieder aufwärts geht in deiner Region, dann konsultiere bitte einen Therapeuten. Es wird sehr viel, was du erleben musstest, in deinem Herzen eingebrannt sein. Doch wenn du aktiv in diese Situation eines Erdbebens eingreifen kannst, dann wird es dir und deiner Psyche helfen können. Die Bilder, die Gerüche, Die Geräusche, die Schreie der Menschen, das Wimmern der Sterbenden, die ganzen Erlebnisse im Allgemeinen sind dann nicht mehr so gravierend und reissen dich innerlich "nach unten".

Denn auch für dich wird es ein Leben "danach" geben!

Euch ein langes Leben

























Survival Monatshygiene




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alles auf einen Blick -


Sehr freundlich, dass ich hier noch einen Beitrag zusteuern kann. Survivalleben hat schon etwas. Du erlebst Sonne, Regen, Wind, allerlei Gestrüpp und Tiere. Einmal, das war ganz früh morgens, ich schlief im Schlafsack, es war Sommer, da wurde ich sanft geweckt.

Kennt Ihr das?

Dein Hirn arbeitet schon ein wenig, aber die Knochen schlafen noch. Das war so ein Zustand bei mir an besagten Tag. Ich lag also da und spürte wie mich wer küsste. Irgendwann dämmerte es mir, dass das keine menschlichen Küsse waren, sondern eine feuchte lange Zunge. Schlagartig war mein Hirn wach, die Knochen sackten direkt vom Schlaf in eine Art Schockstarre. Als ich ganz langsam meine Augenlider öffnete schaute ich in zwei wunderbare braunen Augen.

Es war ein Fuchs!

Ein Fuchs hatte mich geweckt. Dann fing meine Nase an wach zuwerden und den Geruch von ihm zu analysieren. Ich schreibe jetzt nicht, wie meine Riechzellen seinen Duft wahrgenommen hatte, womöglich esst Ihr hier beim Lesen etwas. Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre er als Werbeträger für Brechmittel steinreich geworden. Der erste Milliardär im Fuchspelz!

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Es geht heute speziell um uns Frauen. Nehmen wir an Du bist aus irgendwelchen Gründen nicht mehr in der Lage an deine gewohnten Surfbretter oder .... hä?

Du weisst nicht, was ich damit meine? Das sind Slipeinlagen!
Ganz normale Slipeinlagen.


Wo bin ich stehen geblieben? Ach ja.

Du kommst nicht mehr an deine... Slipeinlagen oder an Tampons ran. Dein Vorrat ist vielleicht zu Ende, du hast dich verkalkuliert, was die Menge deines Vorrates betrifft oder das Geschäft ist nicht mehr, wo du die ganzen Jahre über gekauft hast, oder diese Hygieneartikel sind ausverkauft oder du traust dich nicht mehr in das Geschäft zu gehen. Aus unterschiedlichen Gründen. Du verstehst?

Nein? Wirklich nicht?
Denke darüber nach. Anders:

Du bist seit Monaten in Urlaub und zwar hast du dich für einen Outdoorurlaub entschieden. Du lebst draussen in der Wildnis ohne Zivilisation. Nun kannst du aus Platzgründen an deinem Urlaubsort keinen Lastwagen voller Hygieneartikel mit dir schleifen.

Wie willst du im Survivalleben jeden Monat deine Regel bewältigen?

salat
Sammele die Kerne von Früchten und beginne eine Aufzucht


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Aufgepasst.

Heute erhaltet Ihr von mir exklusiv, kostenlos und gratis meinen
ultimativen Outdoortip
"Wiederverwendbare Tampons und Slipeinlagen"

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Du kannst es so machen, wie unsere Schwestern aus nativen Völkern. Du bleibst die Tage über im Zelt oder du kommst auf die glorreiche Idee dir etwas selbst zu basteln.

smilie_girl_044*zwei Rechte, zwei Linke, zwei fallen lassen...

Wenn du nicht vorsorgen konntest und da draussen dich deine Tage begrüssen mit "Hello Girl!" dann kannst du dir ein Päckchen aus Ampferblättern basteln. Falte mehrere von den grossen Blättern wie zu einem Päckchen zusammen oder du knetest dir aus Birkenblättern ein Päckchen. Hier solltest du aber vorher die Stängel abzupfen. Die Dinger können nämlich piecksen. Beide Päckchen kannst du bequem in deinen Slip einlegen.

Im Winter ist das Ganze etwas schwierig, da Baum kein Blatt am Ast hat. Schnee schmilzt und solltest du Blätter aufbewahren wollen für die Winterzeit, werden sie in der Herbstzeit zum Winter hin austrocknen und in deinen Händen beim Verarbeiten zerbröselt.

Solltest du in deiner Situation einen alten Schwamm ausfindig machen können, schneide diesen zurecht und nutze ihn als Ersatztampon. Es geht auch als Slipeinlage. Da musst du natürlich den Schwamm entsprechend zuschneiden. Wichtig bei beiden Varianten ist, den Schwamm vorher gut auszukochen und regelmässig zu wechseln. Zum Säubern brauchst du aber Wasser. Kalkuliere daher zusätzliche Wassermengen ein.

Oder du nähst nach der Nähanleitung hier deine ∞ 
Pads selbst. Hier sind noch zwei Links von Onlineshops, wo du deine Slipeinlagen kaufen kannst.
Einmal ist hier die ∞
Kulmine und dann gibt es noch den ∞ Lunapad Shop

Euch ein langes Leben









Das Outdoorspülen


Zum Inhaltsverzeichnisalles auf einen Blick -

Ächz! Komme eben von draussen. Genauer vom Geschirr spülen. Habt Ihr schon einmal Euer Geschirr in einem Fluss, einem Bach oder einem See sauber gemacht? Damit ist nicht dieses komfortable Geschirrspülen an einem Waschbecken in einem Camper gemeint, mit Spülmittel und Handtuch und allem Piepapo! Nein, ich meine ein richtiges Outdoorspülen. Unter freien Himmel. Wie es unsere Schwestern in Indien, in Afrika, in Brasilien, in Argentinien und sonst wo auf dieser unseren Erde noch machen.

Das Ganze hat nichts mit Romantik zu tun, sondern ist knallharte Realität. Du magst nun bequem am Computer sitzen und deine Spülmaschine läuft im Hintergrund in der Küche, aber woanders haben die Frauen keinen solchen Luxus. Weil sie es sich nicht leisten können, oder weil ihnen eine Bombe den letzten Trops Maschinengeschirrspülreiniger geklaut hat. Oder weil sie keinen Strom haben.

Obwohl ich in der luxuriösen Lage bin ein Waschbecken in der Küche zu haben und obwohl sogar fliessendes Wasser aus dem Hahn kommt, gönne ich mir heute immer noch das Erlernte aus meiner Kindheit anzuwenden. Tja. Das nennt sich wohl Erziehung oder so. Somit behaupte ich in der heutigen Zeit, dass ich im Falle eines Falles überleben könnte. Wenn nichts Gravierendes dazwischen funkt.

juliabend
Romantik oder Zukunft?
Leben ohne Luxus.



Meine Damen und auch meine Herren!
Aufgepasst.

Heute erhaltet Ihr von mir exklusiv, kostenlos und gratis meinen
ultimativen Outdoortip
"das Spülen ohne Trops und Waschbecken"

smilie_girl_073


Stellt Euch vor, Ihr würdet für ein paar Tage, ein paar Wochen oder gar Monate Euer Dasein da draussen in der freien Natur verbringen müssen. Ihr bereitet Euch eine Mahlzeit vor, seid satt und nun steht vor Euch der Berg Geschirr und blinzelt Euch an.

Mann nehme, oder: Frau nehme seine, ihre, schmutzigen Porzellanreste auf denen er/sie das letzte Mahl für seine/ihre Familie und sich zubereitet hatte. Am besten geht die Stabelei ohne weitere Scherben zu verursachen in einem Weidekorb. Ich habe zu diesem Zweck mir einen Korb ausgesucht, in dem eigentlich Schmutzwäsche gesammelt wird. Es kann auch ein Einkaufskorb aus Weide sein. Die sind für Singles sehr bequem, weil bei nur einer Tasse und einem halben Teller...

...der Single braucht in der Regel nicht viel Platz.

Nun haben wir unseren Korb mit dem Geschirr gefüllt und suchen den nächsten Fluss, See oder Bach auf. Wir sollten auf die Fliessgeschwindigkeit des Gewässers achten, denn bei stehendem Gewässer kann das Geschirr ins Nass gestellt werden. Bei einem stark fliessenden Gewässer muss Frau oder auch Mann unter Umständen ihren/seinen letzten Tellerscherben hinterher springen und das ist nicht Sinn der Sache.

Merke: Bei fliessenden Gewässern dein Geschirr gut festhalten und nicht direkt gedankenlos im Nass abstellen. Vielleicht befinden sich Steine am Grund und wenn dir deine Tasse aus der Hand rutscht und der Sog des Wassers die Tasse mitreisst, kann sie an einem Stein oder an einer Wurzel, die am Ufer herausgewachsen ist, zerschellen.

Nun hast du als "Ottonormalverbraucher" (wieder das männliche Pendent *tztz. Wie heisst eigentlich die weibliche Form von "Ottonormalverbraucher"? Nicht bekannt? Dann erfinde ich jetzt einfach einen Begriff:
Ottilienormalverbraucher. Einverstanden?).

Nun hast du als Otto-und/oder Ottiliennormalverbraucher_in in der Regel nur deinen Will-Er-der-Roy
? Porzellanberg im Schrank stehen. Das ist auf Dauer und im Hinblick auf den Outdoorbereich nicht so toll.

Gehe daher in den Campingbedarf und schaue nach Outdoor-Trekkinggeschirr. Kaufe dir einen Satz davon. Wichtig ist vor allem dabei, dass die Töpfe und Pfannen auf offenen Feuer zu benutzen sind.

Haddu Topflabben? Nein? Muddu kaufen.

Denn auf offenen Feuer zu kochen ist anders, als bequem auf dem Herd zu Hause. Outdoorgeschirr hat den Vorteil, dass es robust ist. Der Nachteil: Farbenfroh ist es leider nicht so arg. Macht aber nichts, dafür lässt es sich draussen super gut abspülen. Im Gegensatz zu dem herkömmlichen Porzellangeschirr.

Noch ein Tip: Wenn du draussen leben musst, benutze für deine Nahrungszubereitung nicht so viel Fett/Öl zum Zubereiten deiner Speisen, denn es mangelnd da draussen an deinen gewohnten Spültaps, die auch das letzte Fettauge eliminieren.

Unser Outdoorgeschirr wird nun im Wasser des Flusses, der Sees einmal mit der Hand gut abgewischt. Danach nehme ich Sand, der in einem Beutel bereit gehalten wird und vorher von mir gesammelt wurde. Reibe mit dem Sand deine Töpfe, Pfanne, Teller und Bestecke damit ab. Sand bindet die Essensreste auf den Oberflächen. Reibe aber nicht zu feste, denn Sand wirkt wie Schmiergelpapier und kann die Oberflächen zerkratzen. Anschliessend das eingeriebene Geschirr gut im Wasser abspülen.

An einem Stein gelehnt kann das Geschirr gut abtropfen. Damit es nicht wieder verschmutzt, lege ich als Unterlage grosse Blätter (als Beispiel sind Ampferblätter eine gute Tropfunterlage) oder ein kleines Bett aus gerupftem Grass darunter. Wenn alles fertig gespült ist, packe ich wieder alles in meinem Korb ein und gehe zurück in die Hütte.

Einige (vorwiegend die Herren) sind der Auffassung, dass Frau zum Abspülen im Outdoorbereich ihres Geschirrs Salz nutzen soll. Na, aber Salz ist ein sehr kostbares Gut! Da denkt eine Frau anders. Nein, Sand reicht. Den findest du direkt am Fluss, am See oder am Bach. Im Herbst sammele ich auch den Sand für die Wintermonate.

Wichtig ist, dass er trocken ist. Richtig trocken!

So habe ich immer ausreichend Spülmittelkörner in der Hand. Winterspülen ist nicht ganz so einfach wie in den Sommermonaten, da dir durch die kalten Temperaturen die Essensreste am Teller festfrieren können. Das heisst, du solltest Wasser erwärmen wenn das möglich sein sollte und in diesem Wasser dein Geschirr spülen.

Doch woher Wasser nehmen, wenn Teich, Bach oder See zugefroren, der Weg zum Fluss verschneit ist und du ihn nicht erreichen könntest?

Ganz einfach: Sammele Schnee in einem Eimer und stelle ihn in ein Zimmer. Der Schnee wird schmilzen und du wirst Wasser schöpfen können.

Hast du kein Zimmer (mehr) so schaufele dir in den Schnee ein Loch und stelle dort deinen Eimer voller Schnee hinein. Für diesen Umstand bräuchtest du aber einen Metalleimer oder Emailleeimer. Die Metalleimer erhälst du im landwirtschaftlichen Bereich, auch Melkeimer genannt und den Emailleeimer in sehr guten Haushaltswarenanbietern. Es geht auch ein Ascheeimer, der für offene Kamine gedacht ist.

Alles, nur kein Plastik, denn das schmilzt unter Zugabe von Feuer!

Achte beim Kauf darauf, dass der Eimer einen Deckel hat. Du füllst also den Eimer mit Schnee und um den Eimer herum nun so viel Tannenzweige umlegen, dass er komplett an den Seite damit bedeckt ist. Drücke das Zweigenmaterial richtig feste an, es muss kompakt sowohl an den Seiten, wie auch am Boden sein. Wenn du noch genug Streichhölzer hast, zünde die Zweige an. Da sie noch recht feucht sind, wird das Feuer eher kogeln, als brennen. Sei unbesorgt, es wärmt trotzdem - gibt es keine Möglichkeit Feuer zu machen, dann musst du warten, bis der Schnee im Eimer geschmolzen ist. Daher bereite immer rechtzeitig die Schneeschmelze vor. Hebe die Zweige auf, denn nach einigen Malen sind die Zweige so trocken, dass sie wie Zunder brennen. Erschrecke dich also nicht und prüfe die Trockenheit des Materials, denn du kannst es als Brennmaterial für deine Nahrungszubereitung verwenden, wenn es an die Grenze seiner Feuchtigkeit gelangt ist.

Arbeitest du ohne Wärmezufuhr solltest du nun auch Schnee auf den Eimer kippen. Schnee wärmt immens!

Wer genug Zeit für seine Vorbereitungen haben sollte, kann
sein Spülmittel selbst herstellen. Versuche es jetzt und teste es aus. So hast du für später auch Sicherheit im Umgang der Herstellung und Verwendung! Im jetzigen Alltag spart das selbst hergestellte Spülmittel erstens Müll und zweitens viele Münzen, die du den Herstellern in den Rachen wirfst durch deinen Einkauf dieses Produktes. Lies einmal die Inhaltsstoffe deines Spülmittels auf dem Etikettenaufdruck durch. Du vergiftest dich und deine Umwelt damit! Das ist ein Chemiecocktail, was sie uns für angebliches billiges Geld anbieten.

Ja es ist eine Umstellung vom konventionellen zum selbst gemachten Spülmittel, aber ... die Vorteile überwiegen aber bei einem selbst hergestellten Spülmittel.

Überleg dir wie viele Haushalte es alleine in deiner Strasse, in deinem Viertel, in deiner Stadt gibt. Jeder nutzt Spülmittel und das ist egal in welcher Form. Ob Spülmaschinentabs oder flüssiges Mittel. Wie viele Liter kommen da in der Woche, im Monat, im Jahr zusammen? Klar, geht das alles in die Kläranlage und wird mit viel Chemie und Energie wieder aufbereitet, aber am nächsten Morgen drehst du den Wasserhahn bei dir auf und holst daraus Wasser für deinen Kaffee oder Tee. Igitt geht es da bei mir, wenn ich daran nur denke.

Ups! Bevor ich hier noch mehr schreibe, sollte das Rezept für Spülmittel zum Selbermachen nicht vergessen werden.

Für für 500 ml Spülmittel brauchst du:

1 Teelöffel Natron
85 ml flüssige Seife, naturbelassen
500 ml warmes Wasser und
20 Tropfen Ätherische Öle
, weniger oder mehr, je nach deinem Geruchsempfinden

Alles zusammen schütten, umrühren und in eine Flasche abfüllen.
Fertig!

Fertig? Das bin ich jetzt auch.
biggrin_girl

Euch ein langes Leben












Hierachie



Stelle dir eine Kiste mit Erde vor.

In dieser Erde befinden sich kleine Champignons, die nach und nach durch deine Pflege in die Höhe wachsen.

Was machst du, wenn ein Pilz aus dieser Gruppe von Pilzen grösser, kräftiger ist, als alle anderen in der Kiste?

Du wirst ihn abschneiden.
Ernten, um ihn dann verzehren zu können.


So ist das auch in
Anders wo?
Das Land
Anders wo? ist nun die Kiste und die Champignons sind die Bewohner in diesem Land. Jedes Mal, wenn ein Bürgerlein sich durch irgendetwas aus der Gruppe hervor hebt, also heraus wächst, sie es durch eine Idee, sein Engagement und anderes, wird er von der Obrigkeit und auch von der Gruppe abgeschnitten.

Zurechtgestutzt. Geschnitten. Missachtet.
Damit dieser wieder schön brav in den Reihen der anderen funktioniert!


Das bedeutet im Alltag, dass du nie mit eigenen Ideen, mit eigenem Elan, mit eigenem Engagement usw. dich aus der sozialen Gruppe hervor tun kannst. Weder auf deinem Arbeitsplatz, noch im Privatbereich, wenn du mit Einheimischen von Anders wo? Kontakt pflegst.

Champignonsprinzip für Dummies

Für alle, die das Champignonprinzip bislang noch nicht verstanden haben, hier eine Zusammenfassung in zwei Sätzen:

Der Mensch ist ein Produkt aus der Formung durch die Gesellschaft.

Wenn das Objekt
Bewohner nicht funktioniert, wie der Staat, somit dessen Mehrheit der Gesellschaft will, wird er zurecht gewiesen und bestraft - also "repariert".

dogart1

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Überleben in Eiseskälte


Überleben in Eiseskälte - möglich?

Einige machen den fatalen Fehler bei um die Nullgrad Celsius keine geeignete Bekleidung tragen zu wollen. Diese Spezies vergisst sehr schnell, dass sich die Temperatur verändert, sobald noch Winde aufkommen.

Diese gefühlte Temperatur nennt sich ∞
Windchill.

Gehen wir einmal fiktiv die nicht selten vorkommende Situation durch:

Du gehst spazieren, es ist um die Plus 2 Grad, Sonnenschein, kaum Bewölkung. Der Uhrzeiger steht auf 14,30 Uhr. Wir schreiben den Monat November.

Deine Bekleidung:

Unterwäsche, T-Shirt, eine dünne Windjacke, Jeans, Bergschuhe.
Keine Mütze dabei, kein Schal, keine Handschuhe, denn "es ist ja sooo schön draussen".

Um 14,45 Uhr ziehen dicke, kräftige Wolken auf, der Wind beginnt sich fühlbar zu regen. Die Temperatur fällt auf Minus 1 Grad, die Sonne geht rasch unter. Da die Landschaft bergig ist, verschwindet die Sonne um 15,03 Uhr komplett hinter einem Berg, Sterne werden zwischen der mittlerweile grossen Wolkenformation sichtbar. Die Temperatur sinkt rapide ab auf Minus 9 Grad.

Nun stehst du da und der Weg zum Auto ist lang!

Merke:

Über 80 % der Wärme verliert ein Körper über seinen Kopf, wenn du anfängst zu frieren, schwächt das zuerst deine Konzentrationsfähigkeit. Das bedeutet: schön auf dem Weg bleiben, woher du gekommen bist, sonst ist die Gefahr, dass du dich verläufst sehr gross.

Sehr schnell kann es zu Erfrierungen und Unterkühlungen kommen. Schütze daher so schnell wie möglich deine Extremitäten!

Da du keine Pappe oder Papier zur Hand haben wirst in der freien Wildbahn, suche dir Tannenzweige. Laubbäume haben nämlich ihr Blattwerk schon lange abgeworfen. Stopfe nicht die dicken Äste unter die Jacke, sondern breche dir die schmalen Ästchen, die biegsamen und nicht zu harten ab. Die kleinen Äste schützen deinen Körper vor eindringenden Wind, der dich schnell auskühlen lässt.

Wenn es dir irgendwie möglich ist, bedecke deinen Kopf!

Dafür kannst du zur Not deine Unterhose benutzen! Bedecke damit auch deine Ohren, denn die Läppchen sind besonders empfindlich für Erfrierungen.

Die Temperatur sinkt auf Minus 15 Grad, starke Winde wehen, so dass sich die Äste der Bäume beginnen stark zu bewegen.

Bleibe nie stehen, sondern gehe weiter. Bewege dich!

In der Kälte verbraucht der Mensch sehr viel Energie, du solltest immer eine Kleinigkeit zu Essen mit dir tragen. Sei es eine kleine Packung Kekse oder Schokolade.

Fasse nie blosses Metall mit den Händen ohne Handschuhe an.
Du könntest dir die Haut abziehen!


Solltest du ins Schwitzen geraten, wirst du noch schneller abkühlen, daher gehe langsam voran, bewege dich, aber nicht so schnell, dass du anfängst zu schwitzen.

Wie bei jedem Notfall versuche Hilfe zu rufen (wohl dem, der einen voll geladenes Mobiltelefon dabei hat oder in der Wildnis Empfang verzeichnen kann).
Wenn du an deinem Auto angekommen bist und den Motor gestartet hast, fahre nicht gleich los, denn du bist am Zittern und deine Konzentration ist nicht gut!

"Taue" dich erst ein wenig auf, bevor du das Gaspedal bedienst.

Grundsatz:

Nie - und da kann das Wetter noch so schön sein wenn ihr aus dem Haus geht - nie ohne Mütze, Handschuhe, Schal, Nahrung und etwas zu Trinken aus dem Haus. Tragt stets einen kleinen Rucksack bei euch. Die Sachen sind nicht schwer und somit tragbar.

***


Seit hier über Anders wo? geschrieben wird, erreichen mich mehr und mehr Anfragen über das Kontaktformular. Speziell häufen sich die Fragen über Selbstständigkeit und die Eröffnung eines so genannten Huskycamps für Touristen. Nun wird es heute hier einen einmaligen Antwortsbeitrag auf Fragen, die auf solche Vorhaben abzielen, geben und das endgültig!

Immer wieder erreichen uns schriftliche Anfragen, in denen geschildert wird, dass nach Schweden umgezogen werden und zum eigenen Lebensunterhalt ein Touristikcamp mit Huskyfahrten aufgebaut werden möchte.

Hier grundsätzliche Fragen und weitere Ausführungen auf die Fragen, was zum Aufbau von solch einem Camp benötigt wird:

1. Wenn ein Huskytourencamp für Touristen so lukrativ wäre, wie es sich der Mitteleuropäer vorstellt, warum haben die Einheimischen diese Einnahmequelle auf diesem Marktsegment noch nicht entdeckt?

2. Wenn wer sich wirklich mit einem solchen Vorhaben auseinander gesetzt hätte, dann hätte er über mehrere Jahre hinweg den Markt hier in den einzelnen Regionen beobachtet und schnell festgestellt, dass in den letzten fünf Jahren (2010 bis 2015) von 10 neuen Anbietern alle wieder vom Markt verschwunden sind, weil sie aufgegeben haben.

Stellt Euch folgende Fragen:

° Wer wäre für Euer Vorhaben Euer Kunde,
° wo sind für Euer Vorhaben Eure Kunden?

° Habt Ihr eine gründliche Marktbeobachtung inklusive Statistik über mindestens fünf Jahre durchgeführt?

Denn solche Arbeit erstellt jedes seriöse und erfolgsorientierte Unternehmen! Das nennt sich dann: Businessplan und jede Bank möchte diesen zur Vorlage.

Bitte bedenkt, dass ab einer diversen Anzahl von Hunden grundsätzlich (ob mit oder ohne Selbstständigkeit) eine gesonderte Lizenz von den hiesigen zuständigen Behörden benötigt wird. Sollte wer in Sachen Hunde mit einer Firma selbstständig sein wollen, so
muss diese Lizenz vor Eröffnung der Firma vorliegen, sonst ist die Tätigkeit illegal und wird entsprechende rechtliche Schritte nach sich ziehen.

Nächstes Thema, was ein so genanntes Touristikunternehmen in Schweden betrifft, was so manch einer gedenkt zu eröffnen oder gar schon eröffnet hat und sich damit in einer rechtlich sehr prikären Situation befindet.

Es wird von diversen Touristikanbietern in Schweden, die mit Huskytouren für Kunden werben, innerhalb dieses Segments auf deren Homepages folgendes angeboten:

Jobangebot / Praktikantenstelle frei

Suchen Doghandler -

danach wird die Tätigkeit aufgeführt und im Anschluss kommt folgender Satz:

Kost und Logi frei.

Diejenigen, welche diese Stellenangebote anbieten, möchten doch einen Blick ins Gesetz werfen. Denn das ist und bleibt illegal! Wir befinden uns bei diesem Thema im arbeitsrechtlichen Bereich und da kennen die Behörden keine Gnade!

Es muss ein Arbeitsvertrag nach europäischen Recht dem Angestellten ausgehändigt werden. Es müssen Sozialversicherung, Rentenversicherung usw. vom Arbeitgeber abgeführt werden. Also die üblichen Anmeldungen von Angestellten und die dazu gehörigen Abgaben an die zuständigen Stellen sind unumgänglich!

An dieser Stelle werden sämtliche Arbeitssuchende ausdrücklich gewarnt, sich nicht auf solch unseriösen Stellenangebote einlassen zu wollen. Ihr bekommt keine Lohnzahlung, müsst sämtliche Reisekosten selbst bezahlen, ihr seid weder Kranken- noch Unfall- oder gar Rentenversichert!

Den Touristen wird dringend angeraten, sich von solchen Touristikangeboten - hier speziell so genannte Hundecamps mit Huskyfahrten oder / und Ausbildungsangeboten als Musher - fern zu halten, wenn diese Anbieter auf ihren Firmen-Onlineangeboten keinen Nachweis über ihre Mitgliedschaft innerhalb der zuständigen Touristikbranchenverbände zur Verfügung stellen.

Auch ist es bei diversen Anbietern, die in Schweden so genannte Huskytouren und / oder andere Touristikangebote offerieren üblich, ihre Gäste selbst vom Flugplatz abzuholen oder hinzubringen. Es benötigt aber eine gesonderte Lizenz für solche Transporte. Diese Lizenz sollte für Sie als Tourist nachvollziehbar auf dem entsprechenden Onlineangebot vermerkt sein, bzw. der Anbieter hat Ihnen auf Nachfrage diese Lizenz vorzulegen.

Bitte prüfen Sie als Tourist vor Ihrer Buchung, ob der Anbieter seriös ist und bei dem entsprechenden Touristikverband sein Unternehmen gemeldet hat. Lassen Sie sich gegebenenfalls auch die Lizenz für die jeweilige Hundehaltung zeigen.


malamute
Geht es Dir im Leben zu gut, kaufe dir einen Alaskan Malamute!


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Stromlos


Stromlos in Anders wo?

Manches auf diesem Planeten ist leider nicht gewollt:

Dieser ∞
Kühlschrank funktioniert ganz ohne Strom
und löst damit ein globales Problem

Wir erinnern uns einmal dezent:

Nicht jeder Mensch hat fliessendes warmes oder kaltes Wasser zur freien Nutzung, wann immer er es möchte. Wer den Filmbeitrag im Thema
Warum? und Was? angesehen hat, konnte einen kleinen Einblick in ein etwas anderes Leben ohne Wasser geniessen.

Was aber tun, wenn der Strom nicht vorhanden sein sollte?

Nicht jeder Mensch auf Erden darf diesen Luxus nutzen. Für dich ist das gelebte Normalität, den Lichtschalter zu betätigen und unbewusst zu wissen, dass die Leuchte erhellt. Der Unterschied zu Dir und denjenigen, die kein Licht als Selbstverständlichkeit kennen, ist, dass diese Betroffenen ohne Elektrizität wesentlich besser auskommen, als Du.

Problem: Stromlos.
Lösung: wir greifen zu alternativen Mittelchen - logisch!

puffer
Vorbereitungen für Kartoffelpuffer ohne elektrische Küchenmaschine.


Da wäre die Kerze. Neben der Kerze bitte die Streichhölzer nicht vergessen hin zu legen. Streichhölzer deshalb, da Feuerzeuge die Eigenschaft haben ihr Inneres nach und nach an die Umwelt abzugeben. Dann wäre im Falle eines Falles Essigwasser mit romantischen Kerzenlicht.

Aus dem Camping- und Bootsbedarf kennen wir so genannte Touchlichter. Das sind Leuchten, die auf Fingerdruck aktiviert oder deaktiviert werden können. Sie können auf dem Tisch liegen, an der Wand festgeschraubt sein oder auch an der Decke. Wir legen diesen Lichtspender auf den Tisch, weil über das Jahr Elektrizität vorhanden ist. Soll nur als Notbeleuchtung dienen.
Bei dieser Art von Lichtspender bitte regelmässig die Batterien prüfen, denn sie könnten auslaufen.

Dann wäre im Falle eines Falles Essigwasser mit:
es werde Licht.


Eine Taschenlampe geht auch, diese sollte regelmässig auf funktionstüchtige Batterien geprüft werden und wenn bedacht wird, dass eine Wohnung nicht nur aus einem Raum besteht, bräuchten wir einige tragbare Lämpchen.

Ausserdem ist das recht unpraktisch die Lampe stets in der Hand tragen zu müssen. Durch ihre Bauweise kullern Taschenlampen auch gerne mal von einer Ablage und wehe dir geht dabei das Birnchen kaputt.

Ihr erratet was jetzt kommt? Richtig!
Wenn das Leuchtmittel in der Taschenlampe defekt wäre,

dann wäre im Falle eines Falles Essigwasser mit:
es werde Licht.


Kerze, Taschenlampe, Tupflicht wären ein Muss in einer Stromlosen Zeit, wenn zumindest eine kleine Lichtquelle vorhanden sein sollte. Natürlich, es gibt auch Stirnlampen, doch wer möchte schon mit einem Stirnband, an dem eine Taschenlampe klemmt, im Haus herum laufen? Ausserdem sollte das auch geübt werden, denn bei jeder Kopfdrehung leuchtet das Licht auch in diese Richtung. Nicht zu vergessen ist das Eigengewicht solcher Lampen und wer mit dem Halswirbel oder Migräne Schwierigkeiten hat, wäre diese Alternative ungeeignet.

Ohne Mampf keinen Kampf!
Wir haben noch einen Stromfresser, der nicht zu verachten ist: den Elektroherd.

Wie der Name schon sagt, funktioniert diese Art von Futterzubereitungsquelle nur mit elektrischer Energie. Glücklich derjenige, der einen Gasherd sein Eigen nennen kann.

Als Ersatz für einen E-Herd gibt es auch wieder im Camping- oder Outdoorbedarf eine Alternative. Zugegeben, damit kann niemand ein fünf Gänge Menue auf den Tisch bringen, doch für eine warme Suppe und den Kaffee oder Tee reicht es alle Male.

Die Alternative heisst Outdoorkocher.

Das sind kleine Kocher für den Outdoorbereich und werden meist von Rucksacktouristen oder Tourenbiker verwendet. Diese Kocher sind teilweise und je nach Modell zusammen klappbar. Bei manchem kann sogar ein vier Liter Topf darauf gestellt werden, und diese Campingkocher werden mit so genannten Kartuschen betrieben. Das sind kleine Behälter, die angezündet werden, unter den Topf gestellt werden und somit die eigentliche Wärmequelle sind.

Natürlich gibt es solche Outdoorkocher auch in den höheren Preisklassen und sind entsprechend wesentlich grösser wenn sie aufgebaut sind.

Auch bei den Kartuschen für die Kocher gilt:
Über das Jahr hinweg eine Kontrolle bei ihnen durchführen.

zwiebel
Die Zwiebel wird mit Hilfe von Muskeln zerkleinert.
Es gilt: kurbeln, kurbeln, kurbeln damit in der
mechanischen Küchenmaschine die Zwiebel
zerkleinert werden kann. Wer es noch kann, der
nehme schlicht ein Messer und schneide kleine Würfelchen : )


Haltet immer ein paar Dosen Suppen oder Ravioli, oder was ihr sonst gerne esst, bereit. Teetrinker sollten Teebeutel und Kaffeetrinker löslichen Kaffee in der Schublade liegen haben. Eine Wärmeflasche wäre auch nichts Verkehrtes, denn die meisten Heizungen sind elektrisch betrieben. Auch wenn nur das Thermostat am Heizkörper aufgedreht werden muss, damit der Popo es warm haben kann im Winter - das Heizungssystem braucht eine Pumpe und sie wiederum wird mit elektrischen Strom gespeist!

Wer ein eigenes Haus hat, sollte über ein Notstromaggregat nachdenken.

Denkt bitte auch daran, wenn der Strom wieder vorhanden ist, die Kühltruhe zu kontrollieren und lasst bitte die Türe von der Truhe geschlossen, wenn der Strom nicht vorhanden ist! Denn die entwichene Kälte kommt nicht mehr zurück und da niemand weiss, wie lange der Strom weg ist, könnte es sein, dass der tiefgefrorene Fisch vom Auftauen davon geschwommen ist.

In Anders wo? geht das Ganze natürlich ein klein wenig anders an.

In
Anders wo? hast du entweder nur Stundenweise am Tag und/oder in der Nacht Strom oder gar keinen. Ohne Strom leben, bedeutet hier bei uns, da ist er viele Stunden nicht vorhanden, der Strom ist streckenweise sehr viele Tage nicht da!

Wie ist das Leben ohne Strom in Anders wo?

Wenn die Elektrizität nicht vorhanden ist, klemmst du dir ein paar Holzscheide unter den Arm, gehst vor die Tür und machst Feuer. Auf die Feuerstelle legst du einen Grillrost und bereitest dein Essen zu. Oder du hast einen Grill, den du bei dir auf dem (Garten-) Gelände benutzen kannst.

Heiter wird das Ganze im dicksten Winter bei minus 20 Grad abwärts und wenn es dann noch stürmt... hast du keine gute Karten mit dem Anfeuern.
Doch auch das funktioniert! Nur Geduld.

Dein Haus sollte alt sein, was du in
Anders wo? kaufen willst. Sehr alt sollte das Haus sein! Denn in den meisten uralten Häusern gibt es noch etwas, was in der Modernen in Vergessenheit geraten ist:

Der Küchenherd, der mit Holz beheizt wird.

Gusseisern, die Aussenfront in Emaille gehalten, mit oder ohne Backröhre, mit oder ohne Wasserspeicher, ab 100 Kilogramm aufwärts liegt das Eigengewicht.

Leute! Das müsst Ihr Euch im Winter vorstellen. Stromausfall und dann heizt du mit deinem Küchenherd aus dem vorigen Jahrtausend an.

Wenn dann noch die Kerze auf dem Tisch brennt, du dein Essen auf den Teller servieren kannst, draussen der Wind tobt, die Schneeflocken sich am Fenster festkrallen und rein schauen in die warme Stube, die Bäume ihre Äste krachend weg werfen, herrlich!

Das ist ein Genuss! Das ist ein Feeling!

Solche Situationen katapultieren dich in Echtzeit ins Mittelalter. Ausserdem, sofern du clever bist und dein Schlafzimmer direkt neben die Küche eingerichtet hast, ist es unter der Bettdecke kuschelig warm.

Denn der Küchenofen heizt!

Bedenke: Je länger der Strom ausgefallen ist, desto mehr kühlt Dein Haus ab!

Wenn du direkt von der Modernen, aus deinem behaglichen Bürostuhl nach
Anders wo? umziehst und mit solchen Situationen konfrontiert wirst, dich nie darum gekümmert hast, nie entsprechende Vorbereitungen für den Fall aller Fälle getroffen hast...

da kommt Freude auf!

staubsauger
Stromloses staubsaugen gefällig? Kein Problem!
Wir "leiffen" -
Firma Leiffheit hat einen mechanischen Rollsauger im Angebot


Bevor Ihr Euch ins eiskalte Wasser in Anders wo? begebt, tut Euch selbst einen Gefallen:

Benutzt bei Euch für eine Woche den Strom nicht. Keinen Lichtschalter, keinen Elektroherd, keinen Staubsauger usw. Erlebt einmal in einer Art Trockenübung dieser Situation und stellt fest, wie Ihr damit umgehen werdet.

presse
Vitamine braucht der Mensch!
Eine Saftpresse ohne elektrischen Antrieb.


Zwei wirklich gute Dokumentationen, die sehr viel Informationen wegen Stromausfall beinhalten:

∞ 
Blackout - Deutschland ohne Strom -

WDR - Doku am Freitag -
∞ 
Eingeschneit: Schneechaos im Münsterland


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* * *

Herr U. aus G.P. fragt an:

Ich bin 72 Jahre alt und Rentner und bin mit meiner Frau im Sommer immer nach Schweden in Urlaub gefahren. Nun ist sie kürzlich verstorben und ich kann endlich ganz auswandern. Ich bin finanziell unabhängig und bekomme eine gute Rente. Daran soll es also nicht liegen. Ich suche nun für mich ein kleines Haus mit Garten das abgelegen ist und könnten Sie mir dabei helfen?

Herr U.!

Erst einmal Danke für Ihr Vertrauen. Sie sind mit Ihrer Frau in den Sommermonaten hier gewesen und haben nie einen Frühling oder Herbst mit den Stürmen oder den schneereichen Winter hier oben miterlebt.

Denken Sie wirklich, dass Sie noch so fit sind, ein paar Monate lang die Schneeschaufel zu schwingen? Lockerer Pulverschnee zu schieben ist schon toll, doch was ist, wenn das weisse Gold nass und somit schwer ist? Ja gut, es gibt Schneefräsen, doch diese Maschinen müssen gewartet werden, sie müssen auch geschoben werden, sonst kommen Sie nicht an den Schnee heran, der Ihren Weg befreien soll.

Dann ist es auch so eine Sache mit dem abgelegenen Haus. Es ist super ohne Strassenverkehr leben zu können, doch was ist, wenn Sie krank sind, wenn Sie einen Herzinfarkt hätten? Da schaufeln Sie weder Schnee, noch kann ein Hubschrauber mit Notarzt an Board zu Ihnen kommen! Der Nachbar ist auch nicht vorhanden, der nach Ihnen schauen könnte. Was dann?

Bitte nicht falsch verstehen: ich traue Ihnen das Alleinesein, das alleine leben können, zu! Doch das Risiko in Ihrem Alter so ganz ohne Zivilisation und dann noch den Sprung wagen den Winter mitzuerleben, den Sie bisher hier nicht kennen?

Wissen Sie was?
Ich rate Ihnen etwas, was sehr unkonventionell ist:

Suchen Sie sich doch ein ∞
Ferienhaus und sprechen Sie mit dem Vermieter für ein kleines Geld dort einmal ein Jahr lang "Probewohnen" zu dürfen. Behalten Sie Ihre Wohnung in Deutschland und wenn Sie nach diesem Probejahr wirklich Ihre Zelte in Ihrer Heimat komplett abbrechen möchten, dann können Sie das immer noch tun. Wenn Sie dieses Probejahr erlebt haben, mit den Überweisungen der Rentenzahlungen, mit dem Aufbau von sozialen Kontakten hier, mit dem Wissen, wie Sie persönlich auf jede Jahreszeit hier innerlich reagieren, dann...

dann können Sie ganz beruhigt in aller Ruhe eine Entscheidung treffen.

Sie brauchen wen, der nach Ihnen schaut in Ihrem Alter, Sie werden wen brauchen, der Ihnen hin und wieder den Weg frei schaufelt, weil Sie sich an manchen Tagen nicht so fühlen und bitte: Sie werden genauso wenig jünger wie ich. Es sollte schon wer da sein, der Ihnen von der Einkaufsfahrt Lebensmittel mitbringt, weil Sie sich nicht trauen alleine in die weit entlegene Stadt zu fahren, denn mit zunehmenden Alter wird der Mensch auch ängstlicher. Wir sind aus dem Alter raus, wo wir noch Unsinn machen und wenn wir heute zurück blicken, dann können wir doch sagen: Meine Güte! Was wir so alles getrieben hatten und das das alles "gut" ging.

Sie schrieben auch, dass Ihre Frau "kürzlich" erst verstorben ist.

Ja, ich kann verstehen, dass Sie nach einem Neubeginn in Ihrem Leben suchen, doch bitte erst dann, wenn Ihre persönliche Trauerphase endgültig abgeschlossen ist. Denn in Ihrer Heimat haben Sie einen Freundes- und Bekanntenkreis, Sie sprechen diese Sprache, Ihr versteht Euch untereinander und innerhalb dieses Kreises können Sie das aussprechen, was in Ihnen noch verborgen ist und Ihnen "weh" macht. Hier wird das nicht sein. Hier würde Sie niemand verstehen und wenn Sie dann noch "abgelegen" wohnen würden, mit wem könnten sie Ihre Tränen teilen?

Herr U.!? Was würde denn Ihre Frau zu Ihrem Gedanken sagen?

Wollte sie, dass Sie ganz alleine in einem abgelegenen Haus leben? Wollte sie, dass Sie ganz ohne Sozialkontakte leben müssten? Würde sie nicht wollen, dass wer an Ihrer Seite wäre, der Ihnen das eine oder andere hier zeigt, Ihnen Unterstützung zu kommen lassen würde. Sie Einheimischen vorstellt, Sie in die vorhandene soziale Gemeinschaft einbringt? Damit das Leben ein wenig "leichter" sein kann?!

Noch ein Gedanke:

Prüfen Sie vorab, ob auf Ihren Rentenzahlungen keine Doppelbesteuerung lastet.

Bitte, bitte überdenken Sie noch einmal diesen Gedanken und ob das Vorhaben wirklich so umgesetzt werden soll oder ob es nicht doch Alternativen für Sie gäbe.


Besorgte
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Warum? und Was?



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Warum? und Was? in
Anders wo?


Die Frage ist wohl
warum möchte ich von meinem jetzigen Wohnort nach Anders wo? hinziehen.

Warum ist ein Fragewort und sucht am Ende eine Antwort.

Wenn wer mit Familie umziehen möchte, so sollte unabhängig voneinander jedes Familienmitglied seine Gründe für den Umzug aufschreiben und in einer Runde sollten die Argumente gemeinsam diskutiert werden. Auch ein Jugendlicher legt so manches Argument auf den Tisch, also liebe Eltern, entscheidet nicht über den Kopf Eurer Kinder hinweg, sondern bezieht sie in den Vorbereitungsprozess mit ein.

Gerade die Erwachsenen möchten sich noch eine zweite Frage stellen:

Was kann ich dem Land, der Region, in die ich hinziehen möchte, zurück geben? Denn schliesslich erhalte ich zumindest einmal ein Dach über den Kopf.

Was ist auch ein Fragewort und sucht nach Argumenten, nach der Tiefe, nach etwas Greifbarem.

Bleiben wir auf der Erwachsenenebene.

Warum möchte ich von meinem jetzigen Wohnort nach Anders wo? hinziehen und

Was kann ich Anders wo? zurück geben, weil es mich "aufgenommen" hat?

Die Antworten nicht nur denken, sondern sich wirklich die Mühe machen und diese aufschreiben. Jedes Mal, wenn Euch ein neues Argument einfällt zu dem Zettel hingehen und dieses aufschreiben. Nach ungefähr drei bis sechs Monaten,
lasst Euch also ausreichend Zeit für diese Aufgabe, sich mit dem Partnerpart zusammen setzen (wenn Ihr als Partnerschaft umziehen möchtet, ansonsten stellt sich dieser Punkt nicht) und die gemeinsamen Punkte beider Frage zusammen legen.

Die Antworten, welche übrig bleiben, darüber solltet Ihr unbedingt
reden.

So werden Missverständnisse im Vorfeld aufgehoben und innerliche, unausgesprochene Wünsche und Vorstellungen hauen Euch nicht in
Anders wo? am Tag X um die Ohren.

Ihr vermeidet somit im Vorfeld Konflikte innerhalb Eurer Partnerschaft!

Wenn das alles "durch" ist, so stellt Euch
gemeinsam die Frage, ob das, also Eure Vorstellungen, Eure Wünsche, Eure Ziele usw. kompatibel sind mit Anders wo?

winterwonderlandI.
Schneehäubchen


Sophie machte mit ihren Eltern Urlaub in einem sehr schneereichen Land. Sie sah als Kind den Vater Schnee schieben, doch als sie selbst in
Anders wo? lebte, kam ihr Tag der Tage!

Sie stand vor der Haustür und die Sonne knallte das erste Mal so richtig vom Himmel. Der stahlblaue Himmel lachte und sie sah Tropfen vom Dach herunter fallen.

Jetzt wird es endlich Frühling. - dachte sie noch bei sich und dann krachte es fürchterlich und sie war eine Schneefrau.

Leider mit Kopfschmerzen.
Vom Dach löste sich nämlich eine Schneelawine und begrub sie unter sich.

Das sind solche Alltäglichkeiten, an die nicht gedacht werden, wenn auch irgendwann einmal im Leben eine Erfahrung ähnlicher Natur gemacht wurde. Doch ein Kind, wenn es das schon einmal sah, denkt nicht alle Details durch.

Sophies Mann bedauerte sie nach dem Vorfall liebevoll und versuchte den herunter gefallenen Schnee zu beseitigen.

Doch dieser war bretthart!

Die Konsistenz des Schnees, die Fallhöhe und die Fallgeschwindigkeit liessen den herunter gefallenen Schnee wie Beton erscheinen.

Wir lernen aus dieser winzigen Kleinigkeit, dass wenn eine Beziehung in
Anders wo? intakt ist, alles drum herum, was auf einen zukommt und auch Diverses aus Mangel an Erfahrung geschieht, bewältigt werden kann. Doch das Fundament zwischen den Familienmitgliedern muss gefestigt sein. Du kannst nicht auf Sand ein Haus bauen, sondern es muss einen festen Untergrund haben, am besten einen Grund aus Stein.

Nur dann können Stürme kommen - denn dein Haus wird Stand halten.

Jedes einzelne Familienmitglied braucht irgendwann einmal in seinem neuen zu Hause Unterstützung vom anderen. Das setzt immenses Vertrauen zu sich und den anderen Partnerpart voraus. Es braucht für jedes einzelne Familienmitglied unendlich viel Geduld, wenn es denn einmal Stütze brauchen sollte.

In
Anders wo? habt Ihr völlig andere Begebenheiten, das kann sich zu einem innerlichen Chaos aufbauen, das irgendwann einmal platzt. Das ist wie der berühmte Tropfen in den Eimern, der dann ein Überlaufen hervorrufen kann.

Auch sei der Hinweis hier erlaubt, dass kein Partnerpart nur wegen dem anderen Partnerpart nach
Anders wo? umziehen sollte. Sondern jeder ist ein eigenständiger Mensch, der selbst diese Entscheidung mitzutragen hat.

Seine eigene Entscheidung tragen können!
Nicht die des anderen.


Im folgenden Film sind Szenen, die das Geschriebene sehr gut aufdecken. Bitte bedenkt dabei, vieles im Film ist gestellt und die Menschen dort erhalten alleine durch das Filmteam sehr viel externe Unterstützung. Das wird bei Euch, wenn Ihr in Anders wo? leben wollt, unter Umständen nicht so zufliegen!

Das Café am Baikalsee - Ausgerechnet Sibirien
Dokumentation

Vier junge Deutsche gehen Mitte Februar 2014 für einen Monat nach Sibirien, um am Ufer des Baikalsees ein kleines Café zu eröffnen. Zwar beginnt langsam der Frühling im Herzen Sibiriens - doch noch ist der See zugefroren, und die Temperaturen fallen immer wieder unter minus 30 Grad.

Unter diesen widrigen Bedingungen müssen die vier ein Café aufbauen. Ein kleines Holzhaus ist da. Das hat ein einheimischer Russe gebaut, der auf der Insel Olchon Reisende bewirten möchte. Doch alles andere muss erst noch beschafft werden. Die Auswahl an Lebensmitteln ist sehr begrenzt - und natürlich haben die Leute im Dorf einen ganz eigenen Geschmack.

Die vier Deutschen bringen einiges an Erfahrung mit: Hans (26) und sein Cousin Gregor (28) arbeiten seit Jahren im Restaurant der Familie, das sie schon bald gemeinsam übernehmen möchten. Hans' Freundin Lina (24) hilft oft im Restaurant aus, und Gregors Studienfreund von der Hotelfachschule, Sergej (25), hat russische Wurzeln. Er hofft, dass er noch genug Russisch spricht, um das Viererteam am Baikal durchzubringen. Sibirien ist eine große Herausforderung für sie alle. Hier müssen sie zum ersten Mal beweisen, ob sie selbst ein Restaurant führen könnten. Denn dieser Traum verbindet sie alle.

Das ZDF hat die vier jungen Deutschen nach einem intensiven Casting für dieses Abenteuer ausgewählt. Rund 200 junge Gastronomen aus ganz Deutschland hatten sich um diese außergewöhnliche Erfahrung beworben.

Das Abenteuer beginnt. Die vier jungen Deutschen erreichen die Insel Olchon - die eingeschlossen ist von meterdickem Eis. Zu dieser Jahreszeit fahren die Einheimischen mit ihren Autos einfach quer über den See. Es ist die einzige Möglichkeit, den Ort Huschir auf der Insel zu erreichen. Dort gilt es erst einmal, das neu gebaute Café fit für die Eröffnung zu machen. Dabei müssen die jungen Gastronomen mit dem arbeiten, was in einem kleinen, sibirischen Dorf so vorhanden ist. Improvisationskunst ist gefragt. Schon nach wenigen Tagen soll das kleine Café eröffnen - mit kalten und warmen Spezialitäten. Ob sie den Geschmack der Russen treffen?

Und dann ist da noch das große "Abenteuer Sibirien", das sie alle fasziniert. Erstmals erleben die vier die unendliche Weite des Landes und die eisige Schönheit des Baikalsees.




* * *


Familie K. aus Halle fragt mich:

Das sind endlich einmal Infos, die ich nirgends woanders finden kann. Danke für deine Arbeit dazu. Ich hätte da eine Frage: Ich und meine Frau und unser 6 jähriger Sohn würden gerne zu euch hoch kommen und uns eine Existenz aufbauen. Wir haben schon darüber zusammen gemailt. Aber mir ist da noch eine Frage gekommen:

Brauchen wir Papiere zum arbeiten und wo bekommen wir die her? Ich habe auch gelesen, dass Spikes erlaubt sind. Soll ich die hier kaufen oder oben?

Grüsse

Erst einmal Danke für das Kompliment, dass ich hier Informationen verschenke, die in keinem Buch zu finden sind. Mir ist es persönlich ein Anliegen, denn "Schiffbruch" haben schon viele erlitten, wenn sie in ein anderes Land umziehen.

Noch leben wir innerhalb der Europäischen Union und ihr solltet Euch an das Arbeitsamt von Eurem Wohnort wenden und auch ans Migrationsverket. Dort erhaltet Ihr die nötigen Informationen. Ansonsten gilt: Wenn Ihr einen Arbeitgeber finden solltet, erhaltet Ihr einen gültigen Arbeitsvertrag. Achtet darauf, dass der Vertrag - genau wie in Deutschland auch -, nach EU-Regelungen ausformuliert ist.

Die Sache mit dem Auto: Ihr wisst, dass Euer Auto hier eine so genannte Vollabnahme braucht? Obwohl Rindviecher europaweit eine Ohrenmarke brauchen, die sogar EU-einheitlich aussieht, ist in der Automobilbranche kein einheitliches Gesetz vorgeschrieben. Das bedeutet, dass als Beispiel ein Wohnmobil hier völlig andere Voraussetzungen für eine Zulassung braucht, als ein WoMo in Deutschland. Das beginnt bei der Gasabnahme und endet bei der Beleuchtung. Zieht her, fahrt wieder runter und verkauft Euer Auto. Mit dem Geld kauft Euch hier ein schon Zugelassenes. Dieser Akt vereinfacht irre viel!

Denn es geht nicht nur um die Spikes, sondern auch um den Motorwärmer : ) und die Zusatzleuchten, die Ihr in der dunklen Jahreszeit braucht. Da sind die Anschlüsse auch separat vorgeschrieben.

Also "nicht alles ist anders" - hier - , aber ein grosser Teil schon.

Wir bleiben weiter in Verbindung und Euch gutes Kartonpacken.

Auf Euch wartende
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Aufgeben? Niemals!



Aufgeben? Niemals!

Schaue dich einmal bei Dir in der nahen Umgebung genau um. Schule mit dieser Übung Dein Auge und Deine Wahrnehmung. Bleibe stehen, betrachte und Du wirst Details finden, an denen Du Jahre lang vorbei gegangen bist.

Du kannst als Beispiel mit Deiner Küche beginnen.

Die Kacheln an der Wand über der Arbeitsfläche, wie sehen sie aus, wie fühlen sie sich an unterschiedlichen Tageszeiten oder auch Jahreszeiten an? Fühle mit Deinen Händen die Tapeten und setze Dich auf einen Stuhl und betrachte die Küchenwand. Die Wand sieht bei Sonnenschein völlig anders aus, als wenn draussen Nebel die Welt einhüllt.

Sehe hin und fühle. Erlebe!

Wenn Du diese Expetition eine Woche lang in deiner eigenen Wohnung getan hast, dann taste Dich an den nächsten Schritt vor:

Die Welt vor Deiner Haustür.

Irgendwann wirst Du feststellen, dass das, was du die letzten Tage bewusst und gezielt wahrgenommen hast, für Dich im Laufe der Zeit Normalität wurde. Es ist für Dich ringsherum alles selbstverständlich geworden.

Die Wand, die Kacheln an ihr, das Muster der Tapeten, Dein Stuhl, Dein Tisch, also alle Deine Möbel, Dein Geschirr, Deine Bekleidung, die Gerüche in Deiner Umgebung, usw. Alles das zusammen genommen und Deine persönlichen Gewohnheiten im Alltag, das bist Du. Du als Person.

Jetzt frage Dich, ob Du in die Umgebung von
Anders wo?, also dorthin, wohin Du umziehen möchtest, "passen" würdest?

Bitte nicht gleich beim Denken den Satz formulieren:
Ich kann mich doch anpassen!
Vorsicht bitte.

Niemand streitet das ab, doch hast Du schon einmal daran gedacht, dass Dein Bekleidungscode, Dein Verhaltenscode, Deine Mimik, Deine Gestik, ja schon alleine Deine Sprachmelodie, die ganz anders ist, als die Melodie in
Anders wo? nicht mit der neuen Umgebung kompatibel sein könnte? Dann kannst Du Dich noch so anstrengen, Du wirst Dich nicht integrieren können, denn zur Anpassung, zur Integration gehören grundsätzlich beide Parteien.

Die eine Partei, die alles ablegen wird, was sie bis zum Umzug kennt und sich selbst ausmacht. Dazu gehört nicht nur das oben Erwähnte, sondern auch die eigene Identität so aufgeben, dass eine totale Verschmelzung in die neue Umgebung gewährleistet sein wird.

Die andere Partei sind die Einheimischen, diejenigen, die Dir erklären, welche Codes sie leben. Sei es die oben erwähnten und hinzu kommen auch religiöse, ethische, moralische Codes usw.

Nehmen wir an, Dir wären Kacheln, um beim Beispiel zu bleiben, sehr wichtig. Ohne Kacheln könntest Du Dir nie und nimmer eine Küche vorstellen. In Skandinavien als Beispiel gelten Kacheln am Boden und/oder an der Wand als Luxus und wird entsprechend hoch versteuert. Also sind Kacheln hier keine Normalität, werden nie zur Gewohnheit an der Wand oder auf dem Boden. So wie Du es aus Deiner Heimat her kennst.

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Nach was sehnst Du Dich?


Nehmen wir noch ein Beispiel, damit Du verstehen kannst, was mit diesem Beitrag ausgesagt werden soll:

In Deiner Küche hast Du ein Waschbecken und das wiederum hat eine Mischbatterie aus der warmes, wie kaltes Wasser fliesst. Du bist die Fliessgeschwindigkeit gewöhnt, also wie schnell das Wasser aus der Leitung kommt und für Dich ist es Normalität, dass es so ist, wie es ist. Würdest Du in
Anders wo? eine sehr langsame Fliessgeschwindigkeit der Mischbatterie haben, wärst Du in der Situation Dich umzugewöhnen.

Denke nun bitte nicht, das wäre das geringste Problem, denn denke einmal den Prozess durch. Erhälst Du wie jetzt gewohnt entgegengesetzt anstatt schnell Wasser, sondern der Fluss wäre extrem langsam für Deinen Arbeitsprozess, würdest Du auf alle Fälle mehr Zeit investieren müssen.

Alleine Dein Level namens Geduld würde unter Umständen sehr schnell auf die Probe gestellt werden, da Du es bisher gewohnt warst, schnell weiter arbeiten zu können. Es könnte sein, dass Dich die Langsamkeit der Wasserfliessgeschwindigkeit innerlich unruhig werden lassen und somit langfristig unzufrieden machen könnte.

Wenn Du nach Anders wo? gehen möchtest, so sei Dir dringend angeraten, Dich selbst bis ins kleinste Detail zu kennen!

Sonst siehst Du irgendwann einmal in den Spiegel Deiner unendlichen tiefen Innenwelten und das kann zu einem Schock führen. Der wiederum kann eine Depression in Dir auslösen und in einem Land, dessen Sprache Du nicht sprichst, die Sprachcodes nicht kennst, wird das nicht einfach werden.

Du kannst einen Versuch starten:

Lebe eine Woche lang ohne warmes Wasser. Stelle Dir vor, es gäbe in
Anders wo? nur kaltes Wasser wie in so vielen anderen Ländern auf dieser Erde. Denn warmes Wasser aus der Leitung ist keine Selbstverständlichkeit. Genauso sind weite Regionen auf dieser Erde dunkel, da kein elektrischer Strom vorhanden ist. Schalte eine Woche lang Deinen Strom ab und du wirst sehr schnell feststellen, Deine Gewohnheiten, Deine gelebte bisherige Normalität ruft Reaktionen in Deinem Innern hervor.

Wenn Du Dich wirklich kennst, also das, was ganz tief in Dir drinnen lebt, wirst Du in
Anders wo? auch die Menschen dort besser verstehen können. Erst dann wird der Prozess des Dazugehörens in Gang kommen. Wenn, ja wenn die Bewohner in Anders wo? Dich annehmen möchten.

Arbeite das, was in Dir noch verschüttet ist, was noch schmerzt, weil es nicht aufgearbeitet ist, auf! Schiebe es nie vor Dir her, so wie diverse Dinge in Deinem Leben, die Du schon lange erledigen wolltest.
Sei es eine Reparatur, einen Urlaub, einen Ausflug, ein Treffen mit einer Person - es kam immer etwas dazwischen? Du hattest nie Zeit dafür? Es ergab sich nie die Gelegenheit dazu?

Mal ehrlich! Sind das nicht Ausreden, damit Du nicht aktiv werden brauchst?

Aus meiner Erfahrung heraus scheitern die meisten Menschen, die sich in
Anders wo? eine neue Existenz aufbauen wollten an einer sehr gravierenden Begebenheit:

Tja, ich habe mir das in
Anders wo? anders vorgestellt - so die Aussage der Betroffenen. Auf Nachfrage hin haben diese Menschen nie durch dacht, dass sie nicht nur ihren Heimatort aufgeben, sondern noch viel mehr.

Am Ende solcher Diskussionen stellt sich immer heraus, dass bisher gelebte Normalität, zu tiefst gefestigte Gewohnheiten, persönliche Werte, Ansichten, Alltagsabläufe, Sprach- und Körpersprachliche Codes usw. nicht aufgegeben werden wollen oder können.

Es könnte daran liegen, dass sich die Menschen nicht selbst kennen und noch ein Faktor kommt hinzu:

Je älter ein Interessent nach
Anders wo? schaut, desto schwieriger wird seine eigene Person in die neue Gesellschaftsform aufgenommen. Zu einem neuen Beginn gehören nämlich immer zwei Parteien. Einer öffnet die Arme, der andere nimmt diese Geste an.

Der Beitrag ∞ Wasser könnte Dir bei Deinen Überlegungen hilfreich sein.

In
Anders wo? verhalten sich auch Verkehrsteilnehmer anders. Du erkennst, es wird nicht einfach, wenn Du Dein Vorhaben nicht genau überdenkst!



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* * *


Herr S. aus Cloppenburg fragt an:

Ich lese gerne hier mit und es ist ein schöner und informativer Blog. Ich bin 47 Jahre alt und lebe leider seit 9 Jahren von Hartz4. Ich habe auch Interesse daran, nach Neuseeland auszuwandern. Wie sieht es dort mit Arbeit aus? Meinen Sie, ich würde Arbeit finden und sind meine Zeugnisse dort anerkannt? Können Sie mir noch weitere Tips geben?

Lieber Herr S.

Danke für Ihr Feedback. Nun, ich kann Ihnen nur raten, sich an das jeweilige Konsulat bzw. an die Botschaft des Landes zu wenden damit Sie alle Ihre Fragen beantwortet bekommen. Ihr Wunschland ist nicht Mitglied der Europäischen Union und daher gelten völlig andere Vorschriften, als die, die bei einem Umzug innerhalb der europäischen Union gelten würden.

Beachten Sie auch: Neuseeland hat einen Kriterienkatalog für Einwanderer und aus meiner Erfahrung heraus sollten Sie sich an einen Anbieter für Einwanderungswillige wenden. Vorab sei Ihnen mitgeteilt, dass diese Begleitbüros kostenpflichtig sind und wählen Sie Ihr Begleitbüro sehr sorgfältig aus.

Ansonsten: Ich bin kein Hellseher! Woher soll ich wissen, ob Sie Arbeit finden werden und wie Ihre Zukunft aussehen wird?

Zu den weiteren Tips, die Sie von mir zu dem Thema möchten:

es gibt genug Literatur über das Wunschland von Ihnen und Ihr Vorhaben dorthin zu ziehen. Das Lesefutter sollte die nächsten Jahrzehnte ausreichend sein.

Beratende
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Kleidung in Anders Wo?



Kleidung in Anders Wo?


Die Sommer sind recht kurz, dafür sind wir mit Frühjahr und Herbst, sowie Winter beschenkt. So wie früher, damals, als die Welt anderswo noch im Gleichgewicht war.

Die Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst können wir vernachlässigen, da hoffentlich jeder weiss, wie er sich in dieser Zeit kleiden sollte. Im Winter wird es für Menschen aus anderswo schon schwieriger, denn Winter ist nicht gleich Winter.

Der in Anders Wo? sowieso.

In anderswo ist die winterliche Jahreszeit recht mild und wenn Schnee fallen sollte, ist die Luft und das weisse Gold feucht, nass. Auch die Zeitspanne der Winter ist in anderswo schrumpeliger und beläuft sich auf wenige Tage. Manches Mal, bei viel Glück, auch ein paar Wochen.

In Anders Wo? ist das natürlich anders.

Meist beginnt Frau Holle ihren Hausputz Ende Oktober, Anfang November. Die Temperaturen sind tagsüber im einstelligen aber nahe am zweistelligen Minusbereich, in den Nächten rutscht das Thermometer in den Keller, um nachzuschauen, ob dort die Hausfrau auch brav aufgeräumt hat.

Bibi Bibber und Fridofrier kommen auf ihre Kosten

Dezember, Januar und Februar sind die Monate der eigentlichen Winterzeit und nun schlägt dieser auch hart zu. Januar und Februar sind die kältesten Monate und 30 Grad Celsius im Minusbereich über mehrere Tage hinweg sind keine Seltenheit. Da ist ein Ausrutscher mit läppischen zehn Grad Minus beim Wetter geradezu mild und die Badehose kann ausgepackt werden. Die Schneezeit in
Anders Wo? tummelt sich übrigens bis tief in den Mai herum.

Bei ab Minus 10 Grad Celsius ist zumindest Nachts über ein Wasserhahn im Haushalt zu öffnen, der einen leichten Strahl abgibt. Ansonsten kann es passieren, dass das Restwasser im Hausleitungssystem friert -

das Szenario kann sich jeder in den buntesten Farben ausmalen.

Tagsüber, sofern wer im Haus ist, wird Wasser benötigt und es braucht kein laufender Hahn. Sollte aber auch am Tag niemand zu Hause sein:

besser ist es, das Wasser ein klein wenig laufen zu lassen.

Wir sind beimWasser? Bleiben wir dabei.

Das Duschen

Die Winterkälte dringt langsam aber sicher Tag für Tag mehr durch jede Hausritze, die Wasserleitungen des warmen Wassers können die ursprüngliche Temperatur nicht halten und warmes Wasser verliert an Temperatur. So ist die gewohnte heisse Dusche empfindlich kühl und so manch einer bibbert vor Kälte nach dem Duschgang. In vielen Häusern ist der Duschboden direkt auf den Fussboden gearbeitet und da viele Häuser nicht unterkellert sind, treten die Füsse auf eine gefühlte Eisplatte. Duschkabinen, die zwischen Bodenplatte und Duschboden eine Kältebrücke haben, sind hier in
Anders Wo? dünn gesät. Viele gehen in der Winterzeit mit Badeschuhen duschen, um die Kälte, die über Füsse zu den Kniescheiben hin hoch kriecht, ein wenig einzudämmen.

Nach dem Duschen

Ein trockenes Handtuch, das nicht mit Weichspüler behandelt wurde, kommt nun zum Einsatz. Damit nämlich rubbelt Mensch sich von oben bis unten so richtig schwunghaft ab, die Blutzirkulation kommt in Schwung, die innere Wärme verteilt sich in jede Kapillare.

Auf der Heizung, welche gut warm ist, liegen unsere Anziehsachen bereit und flugs kann die Haut nun mit Hilfe der warmen Kleidung noch wärmende Unterstützung erfahren.

Wir sollten morgens duschen, damit die wenige Tageswärme, die wir draussen haben zum Trocknen des Bades genutzt werden kann. Am Abend geduscht bedeutet, dass bei Minus 20 Grad Celsius kein Fenster zur schnellen Feuchtigkeitsentlüftung geöffnet werden kann. Denn die Temperaturunterschiede von drinnen und draussen sind so deftig, dass nach dem Duschen die Fensterscheiben und die Rahmen anfrieren können. Sollte auch Tagsüber die dreissiger Marke erreicht werden, so ist eine ∞
Waschschüssel und die Kanne empfehlenswert.

Haare bitte am Wochenende waschen, da haben wir genug Zeit über Tag sie trocknen zu lassen.

shanadark
Spazieren gehen? Bei den Temperaturen? Mensch? Du bist ..... !!


Wir gehen raus in die Natur

Lange Unterwäsche ist sehr empfehlenswert und dann geht es ans Zwiebelsystem! Zwei Paar Socken, ein etwas dünneres Paar, eine hoffentlich vorhandene Wollsocke sollten die Füsse ein paar Stunden warm halten. Bitte darauf achten, dass die Schuhgrösse entsprechend am Winterschuh dem nun dickeren Fuss angepasst ist. Zu enge Schuhe quetschen den Fuss ein, die Blutgefässe können nicht mehr richtig zirkulieren und der Fuss bibbert nach kurzen Minuten vor Kälte.

Es gibt Schuhwerk, welches bis Minus 50 Grad geratet ist. In diesen Stiefeln ist eine Pelzeinlage. Diese bitte nach Benutzen der Stiefel aus diesem heraus nehmen und trocknen!

Flauschewarme Unterhemden, wie auch Unterhosen gibt es beim Militär und zwar bei der Fliegerabteilung. Piloten brauchen eine spezielle Unterwäsche, da es im Himmel ein klein wenig kälter ist, als auf Erden. Ausserdem ist diese Unterwäsche nicht brennbar, da sie aus einem entsprechenden Material hergestellt ist.

Keine Baumwolle oder Wolle anziehen, denn beide Stoffe ziehen Feuchtigkeit und Frieren ist garantiert!

Fleecepullover und gefütterte Hemden, meist im Holzfällerlook, runden unser Outfit ab.

Lassen Sie Daunenjacken im Schrank und als Oberjacke eine dicke Fleecejacke, am besten ohne Reissverschluss, sondern mit Knöpfen. Reissverschlüsse sind Metall und sind verflixt kalt!

Ein absoluter Geheimtip

Für echte Männer? - nicht nur für die!

Auf Ölplattformen tragen die Arbeiter spezielle Anzüge. Wasserabweisend, Winddicht, hochstrapazierfähig, bis Minus 100 Grad Celsius geratet - auch in Jacke und Hose erhältlich - und diese Bekleidung ist der Hit! Die Petrolindustrie oder auch die internationalen Feuerwehren bieten solche Bekleidung an.

Wer tagsüber ins Büro muss, sollte sich seine Bürokleidung wie gewohnt entsprechend winterlich anziehen, darüber jedoch eine Winddichte Überhose, sowie eine winddichte Jacke. Beide Kleidungsstücke für hiesige Winter sind in der Regel innen gefüttert.

Stiefel und Socken nicht vergessen!

Das Büroschühchen wird in einer feshen Begleittasche mit auf Arbeit genommen und die Schuhe dort gewechselt.

Die Handschuhe

Handschuhe sollten reichlich im Schrank vorhanden sein und für jede Tätigkeit brauchen wir eine andere Art von Handschuh. Mit feinem Seidenhandschühchen hackt niemand Holz oder befüllt damit den Kaminofen für einen warmen Po. Für alle Tätigkeiten sind speziell gefertigte Handschuhe auf dem Markt erhältlich. Wer im Winter Auto fahren wird, braucht andere Handschuhe als wenn er nur spazieren gehen möchte.

Auch hilft hier wieder unser Militär!

Ob Synthetik mit einer Lederbeschichtung oder leichtes Neopren, ob Woll- oder Stoffhandschuh - für jede Tätigkeit brauchen wir einen entsprechenden Handschuh in
Anders Wo? Ob beim Biwak gekocht werden soll oder Äste geschnitten werden, ob beim Eisangeln oder beim Schlittenfahren:

bei den Spezialeinheiten des Militärs finden wir garantiert die Handschuhe, die wir brauchen.

Der Schal, die Mütze

Bedacht werden sollte, dass die Winter hier in
Anders Wo? nicht nur mit ihren tiefen Temperaturen brillieren, sondern auch mit ihren Winden und diese rufen den so genannten Windchill hervor.

Ein kurzes Beispiel:

Nehmen wir an die Tagestemperatur beläuft sich laut Thermometer auf Minus 10 Grad Celsius, die Windstärke beträgt 30 Km/h. Dann wäre die gefühlte Temperatur Minus 20 Grad Celcius.

Dieses Phänomen nennt sich ∞ Windchill

Wer hier mit einem dünnen Mützchen oder einem Tuch, welches im Sommer beim Cabriofahren angezogen wird, vor die Tür geht, hat verloren!

Haben Mützen keine Ohrenschützer angenäht, so sollten separate Ohrenschützer gekauft werden und diese bitte auch anziehen! Um den Hals ist ein dünnes Leinen- oder Baumwolltuch nützlich, denn Wind dringt überall dort ein, wo er ein Loch findet und das ist spätestens dann unangenehm, wenn es zu Hauterfrierungen kommt.

Über dem leichten Tuch nun einen dicken Wollschal wickeln und wer am Gesicht sehr empfindlich sein sollte, der ziehe bitte eine Ski- oder Motorradmaske an.

Sieht zwar nicht hipp aus, dennoch schützt es die Haut

-
und zwar vor Erfrierungen!

Nun kommen wir noch zu einem Punkt, der sich dekorative Kosmetika nennt.

Mit High-Heels die Schneeschippe schwingen, mit einem Minirock einen Schneemobilausflug machen - alles schon miterlebt und alles endete in einer Katastrophe!

Gerade sehr modebewusste Frauen stehen morgens vor dem Spiegel und fangen mit einer Reinigungscreme an und hören mit Puder auf. Dagegen ist nichts einzuwenden, doch die Winterzeit hat schon so mancher Lady einen dicken Strich durch die Schönheit gezogen.

Denn es sieht toll aus, wenn das MakeUp am Gesicht angefroren ist und die Wimperntusche sich in kleinen Bröckelchen auflöst. Meist durch das nötige Zwinkern landen die Dinger im Auge und bei den Temperaturen ist es nicht gerade nett, die Handschuhe ausziehen zu müssen und im Auge rum zupuhlen.

In
Anders Wo? ist es gescheiter eine dicke Schicht fettige Nachtcreme im Gesicht zu haben und wer Piercings und ähnliches offen trägt, dem sei hier schon angedeutet:

Schmuck ist Metall und das wird im Winter kalt - sehr kalt!

Diese Ausführungen sind nicht nur für Wintertouristen, die in ihrem feinem Skianzug hier herum tänzeln, sondern für Menschen, die hier leben wollen -

Leben in Anders Wo?

Kurzfilm Leben woanders:
Growing Spaghetti


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Wasser in Anders wo?


Wasser in Anders wo?

Wasser ist ein Produkt, das im Erdinnern und in den Wolken vorzufinden ist. Auf der Erde als Seen, Flüsse, Meere - daher heisst unser Planet auch der blaue Planet. Der salzige Geschmack unseres eigenen Blutes erinnert daran, wie kostbar Wasser ist.

Wie hoffentlich jeder von uns weiss ist Leben ohne Wasser nicht möglich. Insgesamt momentane 1.4 Milliarden Kubikkilometer Wasser stehen uns Lebewesen, Tier und Mensch, gemeinsam zur Verfügung.

Innerhalb der Erdgesteine befindet sich noch eine unbekannte Menge Wasser, davon sind laut schlauen Menschen rund 97 % Salzwasser und nur knapp 3 % Süsswasser.

Einige Lebewesen auf der Erde können aber nicht vom Salzwasser leben, sondern wir brauchen Süsswasser und von dem steckt insgesamt rund drei Viertel in Gletschern oder ist in Eisdecken gebunden. Das flüssige Süsswasser mit seinen guten 98 % befindet sich als Grundwasser in Böden, Flüssen, in Seen und in der Atmosphäre. Dankbar sollten wir dem Wasserkreislauf dafür sein, dass wir von diesem Süsswasser täglich profitieren dürfen, denn woanders gibt es nicht so viel Wasser zum verbrauchen.

Wasser ist ein Produkt, das nicht für immer, nicht ewig für uns zur Verfügung steht, auch wenn du jetzt wie selbstverständlich die Kaffeemaschine anmachst, die Waschmaschine, oder dich täglich duschst.

Was wäre denn, wenn du heute kein Wasser aus dem Wasserhahn hättest? Gehe das einmal in Gedanken durch und stelle fest, wie sehr dir Wasser im Alltag fehlen würde.

Viele denken nun, dass Sparsamkeit im Umgang mit Wasser helfen würde, dass der eigene Haushalt flott bliebe, doch bitte:

Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn, den du öffnest?

Durch eine Pumpe - und diese ist von Strom abhängig. Nun gehen wir davon aus, der Strom würde bei dir im Ort ausfallen.

Nun wären deine Sparpläne nichtig, denn du kannst nur noch so viel Wasser entnehmen, das sich in den Leitungen befindet. Danach ist nur noch ein Luftgeräusch aus diesen zu vernehmen.

In
Anders wo? sieht es ein klein wenig überschaubarer aus. Der Dorfbrunnen, ausgelegt für Menschen und ihren damals 150 Kühen ist gross genug, um ausreichende Wassermengen an die Menschen abzugeben. Der Brunnen wird mit mehreren Naturquellen gespeist, doch ohne die richtige Menge Schnee im Winter, welcher im Frühjahr schmilzt, gibt es im darauf folgenden Sommer kein ausreichendes Trinkwasser. Denn der Schnee reichert die Quellen mit an. Im Frühjahr brauchen wir auch den Regen, denn ohne Regen kann das Wasser nicht in die Erde eindringen oder den Fluss auffüllen.

Auch wenn der Dorfbrunnen so gebaut wurde, dass kein elektrischer Strom benötigt wird damit das Wasser an den Wasserhahn in deiner Küche gelangen kann, ist Umsichtigkeit im Umgang mit dem nassen Gut wichtig.

Alleine durch die höher gelegene Brunnen schiesst das Wasser alleine durch seinen Druck in die Armatur.

Doch wehe, die Leitungen frieren dir ein!

kanne
Wasserkanne und ihre Schüssel sind Vergangenheit?
Nicht in
Anders wo?


Wenn zu wenig Schnee liegt kann es passieren, dass die Leitungen vom Brunnen aus in die Häuser platzen, da Schnee alles wärmt, was unter ihm ist. Eine Reparatur der betroffenen Leitungen erfolgt garantiert nicht dann, wenn die Bewohner des Dorfes es feststellen, dass kein Wasser mehr kommt, sondern nach der Schneeschmelze und wenn der Boden völlig aufgetaut ist. Das bedeutet dann so um Mai/Juni herum.

Sollte dein Haus nicht ausreichend geheizt sein, so können auch die alten Leitungen dort platzen. Da reicht ein geöffnetes Fenster zum lüften aus, welches fast an der Wasserleitung gebaut ist, denn alle Leitungen sind nicht in der Wand, sondern sichtbar aussen an der Wand entlang verlegt.

Im Winter ohne Wasser zu sein, ist überbrückbar, denn da geht man raus, schöpft Schnee ab und lässt ihn in Eimern einfach auftauen. Die oberste Schneeschicht ist nicht zum Trinken geeignet, daher sollte der trinkbare Teil von der unteren Schneeschicht stammen. Die oberste Schicht kann für die WC-Spülung, für die Körperhygiene, für das Geschirr usw. genutzt werden.

Daher brauchen wir neben Kellen, Schöpfkannen noch drei elementare Dinge:

Eimer, Waschschüssel mit Wasserkanne, Wäschetopf.

In den Eimern wird der Schnee geholt und im Haus aufgetaut.

Die Waschschüssel mit der dazugehörigen Wasserkanne, ist für die persönliche Hygiene vorgesehen und im Wäschetopf kann bei Bedarf die kleine Wäsche versorgt werden.

Ein Waschbrett ist unsinnig, da die Kleidermaterialien nicht mehr aus den robusten Stoffen bestehen, wie sie einst hergestellt wurden.

In der höchsten Winterzeit verzichten wir grundsätzlich auf das nasse Aufwischen der Hausböden, da die Feuchtigkeit nicht richtig und schnell abtrocknen kann und wir im Haus eine langsam ansteigende Schimmelkultur heran züchten würden. Türen und Fenster sollten wie oben erwähnt im Winter geschlossen bleiben, sonst würden wir auch die Luft in Anders wo? mit heizen - wer es sich leisten kann, gerne, doch die Feuchtigkeit auf dem Boden wird nicht wie gewollt trocknen, sondern gefrieren.

Viel Spass bei der Wohnzimmerlichen Eisbahn!

Der Wäschetopf kann ein ausgedienter grosser zehn Liter Suppentopf sein und zum Bewegen der Wäsche in diesem wäre ein alter Holzlöffel mit langem Stiel empfehlenswert.

Mit nur einem Eimer käme die Hausfrau ins Schlingern, denn wie viel Wasser wird in einem Haushalt pro Tag pro Person verbraucht?

Die Waschschüssel mit ihrer Kanne sind meist aus Emaille gefertigt. Wenn in der Kanne Wasser ist, kann diese Tag und Nacht auf die wärmende Heizung gestellt werden, so haben wir stets lauwarmes Wasser zur Hand.

Aus dem
Anders wo? Brunnen kommt übrigens nur die reine Substanz -
ohne chemische Zusatzstoffe, wie aus dem Klärwerk.

Sei auch mit dem Abwasser vorsichtig, denn Essensreste, Medikamente, Papier gehören nicht in die Klospülung oder in den Abfluss! Spülwasser kann für die kleine Toilette benutzt werden, Essensreste dienen als Kompost für eine gute Erde, die dir wiederum Nahrungsmittel liefert, Medikamentenreste gehören in die Apotheke, Papier kannst du verbrennen und das wiederum macht einen warmen Hintern!

Schiebe im Winter also mit Freude Schnee und geniesse den Regen im Herbst und im Frühjahr, denn ohne diese beiden Komponenten stehen uns keine ausreichende Wassermengen zur Verfügung.

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Leben im Anders wo?



Leben im Anders wo?

Das Leben in
Anders wo? ist ein hartes Leben.
Der
Anders wo? Interessierte sollte dazu bereit sein, seine bisherige Komfortzone zu verlassen und Altes dort zu lassen, wo er sich im Moment befindet und von wo aus er sich aufmacht ins Land von Anders wo?. Somit wird das Herz, das Sehen, das Hören, das Verstehen motiviert für den Prozess Neues lernen zu wollen.

Im Frühjahr, Sommer und Herbst bereitest du dich in
Anders wo? auf den Winter vor, im Winter erarbeitest du das, was für die kommenden Jahreszeiten wieder benötigt wird. Strümpfe stopfen, Handschuhe flicken, Messer schleifen, Sensen ordentlich dengeln, Schaufeln reinigen usw. In der Winterzeit natürlich zuzüglich des Schneeschaufelns und den Ofen mit Holz befüllen.

Was anderswo kaum mehr feststellbar, nicht mehr erlebbar, ist hier im Land anders - sonst wäre es nicht
Anders wo? !

Die anderen Jahreszeiten!

Wer kennt heute noch die innerlich-sehnsüchtige Freude vom schmilzenden Schnee, der im nahenden Frühling von dannen schleicht?

Wer hört heute in seinem Land voller Geräusche das kecke Tröpfeln der im Frühling schmilzenden Eiszapfen?

Wer horcht zwischen Blechlawinen täglich auf den Ruf des Kuckucks, damit Gewissheit besteht, das der im Haus auf der Fensterbank angezogene Kohl ins Freiland gesetzt werden kann?

Wo sind zwischen den Betonschluchten die dunklen fliegenden Punkte auf der Stromleitung sitzend, weil sie sich im Herbst für die Abreise ins Sommerlager sammeln?

Wer kann Familie Zwitschling im Frühling als seine Untermieter nennen, die im Stall ihre Jungen füttern?

Bei wem arbeitet noch die Katze und hält nicht nur Frau Maus vom Haus ab? -

und noch so vieles mehr!

Im Laufe der Monate weiss die Küchenuhr schon sehr genau, wann welcher Lastwagen, beladen mit Holzstämmen oder deinem Klopapier, an deinem Haus vorbei tuckert. In diesen Sekunden weiss der Mensch, dass die Welt draussen lebt noch.

Altes, verschüttetes Wissen kriecht in mancher neuen Lebenssituation in
Anders wo? in dir hoch, so, als ob es tief in dir einfach nur geschlafen hätte und nun urplötzlich aufwacht. Natürlich sind auch verblüffende Situationen dabei! Situationen, die noch lange ein Schmunzeln auf die Mundwinkel zaubern lassen.

Anderes wird eine Beinahe-Katastrophe, doch die Dankbarkeit überwiegt, wenn vom neuen Bürger in
Anders wo? kein Weltuntergang hervor gerufen wurde.

Von Jahr zu Jahr steigt das eigene Selbstbewusstsein und du freust dich auf die einzelnen Jahreszeiten, damit das, was im letzten Jahr nicht so gut von der Hand ging, anders ausprobiert werden kann -

solange bis die Aufgabe fast zur Perfektion ausgereift ist.

Das ist vor allem für Kinder wichtig.
Deren Freiheiten in der Natur ist unendlich, nicht eingeschlossen von Beton und Mauern, nicht von Computerspiel übertüncht! Hier können sie sich frei entfalten und mit der Natur aufwachsen.

Denn welches Kind hat schon die Chance in einem Fluss oder See baden zu können, als in
Anders wo?

Wo können Kinder noch schreien, so wie sie es möchten, unabhängig von der Uhrzeit - ohne dass es wen stört und dieser wegen Lärmbelästigung die Polizei ruft?

Wie viele Kinder im noch jetzigen Heimatland können die Frühstückseier direkt aus dem Heu holen und die Milch direkt aus dem Euter der Ziegen trinken?

Möglicherweise noch in Indien, in den abgeschiedenen Bergen von Afghanistan oder in Afrika.

Doch mitten in Europa?

Woran sehr viele
Anders wo? in ihrer neuen, selbst gewählten Heimat scheitern, ist die Stunde des eigenen Lebensspiegels, der sich in ihrem Innern breit macht.

Sein tiefstes Innere ansehen zu müssen, weil eine plötzliche Flucht nicht möglich ist.

Diese Flucht wird durch die Ruhe, durch die Jahreszeiten, welche sehr viel Zeit dem Einzelnen widmen, vereitelt. Dieser Zeitpunkt ist die Schwelle zum kompletten Zusammenbruch, der dann wiederum Flucht ins alte Heimatland zur Folge hat, weil diese Menschen sich nicht mit sich auseinander setzen wollen - oder

wenn das Verborgene des eigenen inneren Spiegels angenommen werden kann, so ist nach diesem Prozess derjenige in seiner neuen Heimat namens
Anders wo? innerlich angekommen.

himmel
Wir leben gemeinsam auf einem Planeten -
es ist nur die Frage
wo der Einzelne lebt.


Einwandererspruch seit Jahrtausenden:

Im ersten Jahr Not.
Im zweiten Jahr Brot,
im dritten Jahr Tod.


Wer das fünfte Jahr in
Anders wo? gelebt, erlebte, der kehrt nie mehr an den Ort zurück, von wo er aus hier her gestartet ist.

Auf dem Alten, dem Schutt, der Asche, den Lebenstrümmern von einst, kann kein neues Heim, kein neues Leben aufgebaut werden.

Bevor die Koffer nach
Anders wo? gepackt werden können, sollten diese gründlich entstaubt werden, denn in Anders wo? kann ein neues Leben mit weisser Weste begonnen werden. Eine nur einmalige Chance, etwas Neues aufbauen zu können.

Es sei denn, es wird weiter gezogen - nur wohin?

Anders, aber ein wenig gleich.
Parallelwelten mit Unterschieden.

Russland - Das einfache Leben im Süd Ural // Doku 2014


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